Die Unsinnigkeit aktueller E-Autos06.12.2018

 Warum gibt es eigentlich (fast) keine Elektroautos mit vernünftigem Range Extender? Dafür aber PEHVs, die eigentlich für die meisten sinnlos sind? Oder Späßla für Spielkinder mit zuviel übrigem Geld? Mir kommt das so vor, als wollten die Hersteller auf Biegen und Brechen ihr Altmetall stur weiter an den Mann bringen, natürlich mit dem Trend zum Zweit- und Drittwagen.

Kalkulieren wir doch einmal für den Durchschnitts-Pendler, der auch noch Einkäufe erledigt und ab und zu einen privaten Ausflug macht. Dieser wird sicher nicht den heimischen Elektro-Hausanschluss mittels Bagger upgraden und dann noch heftige Verlegearbeiten inklusive einer entsprechenden Wallbox Installation durchführen lassen, nur um sein TöffTöff zu betanken. Die vorhandene Schuko-Steckdose in der Garage muss also reichen. Daraus ergibt sich folgerichtig eine Akku-Kapazität von 20KWh, um über Nacht volltanken zu können. Bei einer dann daraus resultierenden Motorleistung von 60KW ist also eine effektive Reichweite von 120km zu erwarten (Pendeln bedeutet meistens Rush Hour). Das reicht dann typischerweise für das Pendlerdasein und die Einkäufe.

Was aber nun mit den selteneren Fahrten in größere Entfernung? Die Autobauer sagen dann, nimm halt das Modell mit dem zwei Nummern größeren Akku. Unfug. Adios zum Laden zuhause. Zum Auftanken also zur nächsten Schnellladestation, sind ja nur 10km einfach, dann eine Stunde warten, bis man dran ist und anschließend 20 Minuten im strömenden Regen Fitnesstraining in der Hoffnung, dass der Ladevorgang nicht abgebrochen wird. Toll. Und zeitaufwändig.

Dabei gibt es doch eine durchaus vernünftige Lösung. So ein 20KWh Akku dürfte etwa 250kg wiegen (90Wh/kg für LiFePO4 netto). D.h. 750kg für 60KWh. Im Normalbetrieb werden also 500kg ungenutzt mitgeschleppt. Bleiben wir also beim 20KWh Akku und bauen einen Generator mit 20KW Festleistung, der nur mit optimalen Wirkungsgrad betrieben wird, ein. Dieser dürfte mit befülltem 20L Tank auch nicht mehr als 250kg wiegen. Somit sind schon einmal 250kg Ballast bezogen auf einen 60KWh Akku entsorgt. Bei einem Verbrauch von 10L/h ist dann aber eine äquivalente Reichweite gegeben. Und diese Reichweite kann an jeder Tankstelle in wenigen Minuten erweitert werden.

Ich höre jetzt aber schon die Fundamentalisten-Fraktion "aber das sind doch 8L auf 100km" schreien. Ja, stimmt. Aber es kommt doch auf das Mix an. Es wird doch niemand jenseits der SUV Fraktion (SUV=säuft unverhältnismäßig viel) freiwillig zur teueren Tanke fahren, wenn die preiswertere Steckdose in der heimischen Garage so nah ist. Und andererseits sind Schnelladestationen wohl noch eine ganze Weile so etwas wie eine vom Aussterben bedrohte Tierart, also sehr selten. Ich sehe auch schon bildlich die Knoten hunderter gekreuzter Verlängerungskabel nebst kommunaler Gehwegladeabgabe und Stolperhaftpflicht bei Fahrten jenseits der Akkureichweite als konsequente Folge.

Bleiben wir also realistisch und gehen einmal von 20% aller Fahrten mit aktiviertem Range Extender aus, was ein durchaus hoher Wert sein dürfte. Macht dann einen lokalen Spritverbrauch von 1.6L auf 100km. Und bei regenerativen Energiebezug für das traute Heim ändert sich daran dann auch global nichts. Somit ist der Verbrauch bei erhöhtem Einsatz des Range Extenders nicht schlechter als bei einem PEHV, bei normalerem Einsatz sogar deutlich besser.

In der Summe bedeutet dies ganz einfach, dass bezahlbare und bei Bedarf reichweitenstarke Elektroautos für eine breite Masse durchaus machbar wären, wenn Industrie und Politik nur genügend Interesse daran hätten. Und nein, ich bin kein Wollsocken-Fundi, ich denke einfach nur pragmatisch.


Der Sockentest19.09.2018

 Ein Experiment, das fast jeder selbst durchführen kann:

  1. Schwarze Socken kaufen (die billigsten die es gibt)
  2. Häufig mit der Maschine waschen (die für die Wäsche, nicht die für das Geld)

Ergebnis: alte braune Socken!


Der dritte Weltkrieg12.05.2018

 Es war einmal Donald Dumb, von Hollywoods's Gnaden und auch sonst irgendwie...

Und da begab es sich, das Donald die Israelies von der Leine lies - nicht, dass die aus der Historie nichts gelernt hätten, das Warschauer Getto haben die im Gazastreifen ja wundervoll nachgebaut. Mal 'nen unbewaffenten verletzten Menschen erschießen, ist doch nichts dabei. Und die Bevölkerung hungern und ohne medizinische Versorgung lassen, Sippenhaft und so, einfach geil! Und diese Menschen will der verrückte Ami jetzt auf den Iran loslassen, ernsthaft. Ich erwarte jetzt einfach, dass die 'ne Bombe werfen, und sei es nur, weil sie es können. Der Typ in Washington wird davon ausgehen, das er sein Fracking-Öl umso teurer verkaufen kann, USA First und so.

Das Problem dürfte aber sein, dass es weitere Mächte auf dieser Welt gibt, die nicht den Donald-Song singen, und so könnte es durchaus sein, dass eine "verlorene" Bombe dann an ganz anderer Stelle leicht detonierend auftaucht. Und was haben wir davon? Die Stellvertreterkriege werden entweder enorm angefeuert, was für Europa Wüstenstatus bedeuten würde, oder aber diese Stufe wird einfach übersprungen und es raucht global ohne Ende. Egal wie, Donald Dumb hat dann seinem Namen alle Ehre gemacht. Zukünftige Generationen, so sie denn noch existieren, werden ihn hoffentlich entsprechend honorieren.


Achsenmächte Berlin - München12.05.2018

Jaja,
die Merkeladscha von Berlinistan und ihr Großwesir,  der Baron von Münchenhausen (ja, der Vollhorst mit den Hakenkreuzen). Ich bin ja mal gespannt, ob sie endlich mal realisiert, das es nichts bringt, Donald Dumb einen zu Bl**en, auch wenn sonst niemand auf einen steht. Kusch kusch ist etwas, was ich maximal von scheuen Tieren oder aber Menschen, die wirklich etwas zu verbergen haben, erwarte. Ist sie nun ein Tier oder hat sie z.B. was stasimäßig hässliches an der Backe? Und was hat der Heinmatmuseumstyp jenseits seines rechts-lastigen Verhaltens an der Backe? Ich meine, dass sein Nachfolger überall Kreuze aufhängen will, scheint mir doch aufgrund solcher Gegebenheiten, wie sie wohl in München und Stuttgart Usus sind - Klage gegen durchgestrichene Hakenkreuze und "korrekte Bewertung derselben" - doch völlig "normal".

Auffällig ist auch, wie die früher von freistaatlicherseite durchaus propagieren Links zu den konsequent erhaltenen Ministeriumskellerfestern Google-seitig verschwunden sind. Und wenn der Sch**ss so konsequent erhalten wird, frage ich mich, welche Alt-Nazis wohl die zuständige Denkmalschutzbehörde besetzt halten - oder ist vielleicht doch alles anders und die Regierung hat hier das Sagen, so von Rechts wegen und so?!?

Ich erinnere mich nur zu gut an eine Spiegel-TV Reportage (man möge mir das nachsehen), in der proklamiert wurde, das rechts der bayerischen Landesregierung nur noch die Eiger Nordwand sei. Dem kann ich nun guten Gewissens nicht widersprechen.

Warten wir nun gespannt auf die erste Klage. Ich habe hier ja definitiv einige Vermutungen, die ich nicht beweisen kann, angestellt. Und gemäß der demnächt aktiven DSVGO darf soetwas ja nur noch ein linientreuer Journalist  - da breite Volk ist dem fotografischen Klagewahn preisgegeben  - ja, Zensur ist's,wenn man es richtig formuliert... - und ich warte darauf, mundtot gemacht zu werden gemäß der bayerischen Variante der Meinungsfreiheit.


Niemand hat die Absicht...23.09.2017

Und nachdem ja morgen die Wahlen anstehen, erwarte ich nur noch, dass frei nach Ulbricht aus München der folgende Slogan erschallt:

Niemand hat die Absicht, einen Überwachungsstaat zu errichten!

Woraufhin es aus Berlin nach immer neuen Kontrollgesetzen und einer minimalen Erhöhung der Rüstungsausgaben um nur 14% dann folgendermaßen schallt:

Niemand hat die Absicht, eine Diktatur zu errichten!

Wenn ich jetzt nur noch wüsste, wo ich politisches Asyl beantragen kann...


Freies WLAN?!?22.09.2017

 Es ist also soweit,
Abmahnungen werden nun durch "Netzsperren" ersetzt. Ich denke mal, die einzige traurige Berufsgruppe dürften auf Abmahnungen spezialisierte Anwälte sein. Für die Sperr^H^H^H^HFilmindustrie vereinfacht sich alles ganz erheblich. Und damit sich die armen Langeweile-Produzenten nicht so bemühen müssen, hier schon mal der Vorschlag für ein Musterschreiben, von dem ich so oder in ähnlicher Form gespannt die Massenverteilung erwarte:

 

An alle Haushalte der Bundesrepublik Deuschland

Sehr geehrte Damen und Herren,

Falls Sie ein offenes WLAN betreiben, gehen wir davon aus, dass darüber urheberrechtlich geschützte Inhalte heruntergeladen wurden. Falls Sie nicht gerichtsfest das Gegenteil beweisen können, fordern wir Sie hiermit dazu auf, die folgenden Netzwerke unverzüglich zu sperren:

0.0.0.0/0
::/0

Bitte beachten Sie, dass Sie zu dieser Sperrung gesetzlich verpflichtet sind.

Mit freundlichen Grüßen

Die Produzenten der Langeweile

 

Ist das nicht wirklich praktisch? Alle Betreiber offener WLANs haben doch nur zwei Netzwerke zu sperren. Und da sage man nochmal, die Politik würde die notleidende Industrie nicht verstehen...


Schweigen als Fake News22.08.2017

Da lebt man nun in einer 30.000 Einwohner zählenden "Stadt", in der sich aber einige Personen scheinbar alles leisten dürfen und man sich darüber schwarz ärgern darf. Und die Lokalpresse, pardon, die Außenstellen der zwei Zeitungen, für die investigative Berichterstattung nur Ballast zu sein scheint, würdigt weiterhin achtzigste Geburtstage und schenkt Schützenvereinsfeiern so intensive Aufmerksamkeit, als gäbe es nichts anderes.

Ein Beispiel, das sich zwar schon vor Jahren zugetragen hat, das aber bis heute keine Konsequenzen hatte: zur Zeit der Einführung des gelben Sacks gab es da jemand an der zuständigen Stelle, der vehement dagegen arbeitete und es auch erreichte, das es den gelben Sack in dieser Stadt und dem Landkreis nicht gab. Am Tag nach dieser Entscheidung (man lasse sich das auf der Zunge zergehen) wechselte dieselbe Person dann, wer hätte es gedacht, zu dem privaten Entsorger, bei dem alle Einwohner dann ihre Wertstoffe "persönlich" abgeben mussten. Hinterfragt wurde das nie. Und ja, inzwischen und nach vielen vergeudeten Jahren gibt es ihn, den gelben Sack. Dies aber auch wohl nur deshalb, weil eine Stadt des Landkreises, wie zu vernehmen war (aber nicht aus der Presse), ein Grundstück teuer verkaufen konnte, auf dem sich der örtliche Wertstoffhof befand, weswegen die Einführung des gelben Sacks dort unvermeidlich war. Und wohl auch nur um eine Rebellion zu vermeiden, bekamen dann auch alle anderen Bewohner des Landkreises das Privileg, keinen Sprit mehr für die Entsorgung einzelner Jogurtbecher verschwenden zu müssen (unter der Hnad konnte man erfahren, dass die Abnehmer dieses privaten Entsorgers höchst begeistert über die Reinheit des Materials waren, da ja jeder Jogurtbecher auf private Kosten vor der Abgabe gespült wurde).

Apropos gelber Sack: auch Papiertonnen waren wegen der Einsatzbereitschaft des selben privaten Entsorgers verpönt (jeder fährt selbst und gibt beim Entsorger ab), bis ein größerer Entsorger hier Potential entdeckte und begann, Tonnen zu verteilen. Da nach kurzem Geschrei klar war, das es keine Möglichkeit gab, diesem "bösen" Treiben Einhalt zu gebieten, verteilte der lokale Entsorger nun seinerseits plötzlich Tonnen, rein zufällig war das ja auf einmal möglich. Das Ergebnis war dann ein jahrelanges buntes Tonnengemisch (mal schwarz-blau, mal rot), das erst kürzlich auf einheitliche Füße gestellt wurde. Presse? kein Interesse!

Auch als beschlossen wurde, einen Kindergarten auf ein neues Gelände zu verlagern und dieses Gelände dann ein nahe der Autobahn gelegenes und an und für sich schlecht verkäufliches Grundstück war, welches, man ahnt es schon, rein zufällig dem Stadtobersten gehörte (was man wiederum nur unter der Hand anstatt durch die Lokalpresse erfahren konnte), wurde dies mit medialem Schweigen beglückwünscht.

Interessant ist auch, dass genau diese Person später diesen Posten laut offizieller Verlautbarung aus "medizinischen Gründen" verlassen hat. So schlimm können diese Gründe aber nicht sein, denn wie man beiläufig erfahren konnte, ist diese Person jetzt Gesellschafter einer Gewerbeansiedlung, für dessen Ansiedelung dieselbe Person im früheren Amt sorgte. Und genau dort und nur dort hat der kommunale Energieversorger Breitbandinternet in Form von Glasfaser bereitgestellt. Die Bevölkerung wird ansonsten ignoriert und wie lästiges Beiwerk behandelt. Bejubelung dieser Ereignisse durch die lokalen Presseorgane. Nachfragen: Fehlanzeige.

Mir bleibt da nur noch, den sogenannten Vertretern der Presse, die sich ja insbesondere auch der Aufklärung von Mißständen widmen sollten, eine virtuelle gelbe Armbinde (ja, die mit den drei schwarzen Punkten) zu überreichen. Beschweren darf sich dann aber niemand, wenn diese anscheinend völlig obrigkeitshörigen Sprachrohre früher oder später Insolvenz anmelden müssen. Merke: die Empfänger der Geburtstagsgrüße werden früher oder später sterben und jüngere Generationen haben schon länger erkannt, dass Fake News eben auch durch konsequentes Schweigen publiziert werden können.

Und ganz persönlich weiß ich somit auch, was ich "mit Sicherheit" nicht wählen werde. Ich hoffe nur, dass noch mehr Menschen beginnen, die Augen zu öffnen und ebenso zu entscheiden.


Gegen-Maas-nahmen17.07.2017

Wenn Big Brother meint, alles überwachen und kontrollieren zu müssen, sollte man zivilen Ungehorsam leisten. Ein Mittel dagegen ist der Einsatz von VPNs. Leider sind die meisten VPNs leicht zu erkennen und haben eine Stern-Struktur, wodurch beim Entfernen des Zentrums das ganze VPN-System zusammenbricht. Wie wäre es denn mit einem VPN, das schwer zu erkennen ist, mit etwas Kreativität in diversen "harmlosen" Kommunikationsformen versteckt werden kann, als Basis für ein Mesh-VPN dienen kann und auch über Tor funktioniert? Dazu noch moderne Kryptografie. Die erste Version ist jetzt verfügbar (Linux und nur Linux). Hat vermutlich noch kleinere Ecken und Kanten, funktioniert aber so stabil, dass ich darüber arbeite.


Jenseits jedes Maas27.05.2017

Es ist also soweit.

Heiko Maas versucht mit aller Macht, das Meinungsäußerungs-Verhinderungsgesetz durchzudrücken. Ich definiere Fake News jetzt mal so:

Fake News sind zu maximal 10% gezielt gepostete Falschinformationen Dritter und zu 90% geschickt lancierte Informationen der herrschenden Kaste, die sich darum bemüht, den Machterhalt zu zelebrieren.

Warum wohl sonst wird der BER nie fertig. Niemand von denen will eine Landebahn, auf der die abgehobenen sogenannten Volksvertreter wieder aufsetzen könnten.

Jetzt möchte ich mal sehen, was passiert, wenn ich eine unwiderlegbare Tatsachenbehauptung aufstelle: CSU und NSU sind fast identisch. Ja, richtig, nur ein Buchstabe Unterschied, also eine Zwei-Drittel-Übereinstimmung. Solange niemand das Alphabet anzweifelt, kann diese Aussage nicht widerlegt werden.

Und ich werde mich nicht mundtot machen lassen. Es ist ja heutzutage schon hinreichend, sich "eine Tafel Schokolade von der Tanke" mitbringen lassen zu wollen, um eine Hausdurchsuchung zu rechtfertigen. Ja, dieser Fall ist mir persönlich bekannt.

Ich kann nur hoffen, dass sich hinreichend viele Menschen mit Zivilcourage finden, um durch geeignete Postings die Datenkraken datenbankmäßig so zu fluten, dass deren Begehr nach totaler Volkskontrolle ad Absurdum geführt wird. Ansonsten bleibt nur noch zu hoffen, dass in Karlsruhe noch gesunder Menschenverstand herrscht. Oh, ich vergaß: möglicherweise gilt ja immer noch der Grundsatz, dass alles aus Karlsruhe terrorverdächtig ist.

Noch ein Hinweis an die örtliche Polizeidienststelle, bei der sich, wie veröffentlicht, ja ein Mitarbeiter aktuell wegen Drogenhandels vor Gericht zu verantworten hat: der Versuch "unternimm etwas gegen uns und wir machen dir das Leben zur Hölle" (unbeholfene Aussage eines Azubis mit erklärtem Arbeitsplatz-Ziel der örtlichen Dienststelle) funktioniert nicht. Und ich werde mir auch in jedem Fall einen Dienstausweis korrekt vorlegen lassen. Schlussendlich habe ich ja von vier verschiedenen Beamten der umliegenden Dienststellen in deren Freizeit vernommen, dass Sie ja nur darauf warten, dass jemand den Ausweis in die Hand nimmt, damit sie endlich zuschlagen dürfen. Merke: einen Dienstausweis in die Hand zu nehmen wird als tätlicher Angriff gewertet (Deutschland eben, ja, wir brauchen doch keine Überwacher der Überwacher). Ist ja nicht so, als ob Beamte beim Kontakt mit Seifenlauge (das Zeug, mit dem man sich wäscht) als verletzt gelten würden. Wer konfisziert eigentlich die ganzen extrem gefährlichen Seifenblasen-Waffen? Oder soll ich dann wie dieser unglückselige Reporter vom einzigen Beamten mit einem hellen Schlagstock so lange bearbeitet werden, bis die Bänder reißen - aufgrund kollektiven Alzheimers konnte meines Wissens nach der  angreifende Beamte bis heute nicht ermittelt werden. Tut ja auch nichts zur Sache. Heute wird ja erst erschossen und dann gefragt. Die Schießausbildung muss wirklich klasse sein. Macht ja auch nichts, seitdem mit der Begründung "man hätte Angst gehabt und sich in einer Streßsituation befunden" das Verfahren sofort eingestellt wird. Die Auswahl und Ausbildung von Beamten scheint ja wirklich super zu funktionieren.

Nebenbei bemerkt: falls jemand auf der Suche nach Schwarzarbeitern, Schmugglern, Raubkopierern oder Zuschussbetrügern ist: man suche doch bitte beim Zoll. Mir gegenüber wurde schon damit geprahlt und sich dann beschwert, dass die Raubkopien aus Tschechien von minderer Qualität seien. Aber das gibt es ja nicht. Denn in Deutschland gilt: was nicht sein darf, ist ja auch nicht.


Brother DCP-9022CDW Firmware Tool und Hinweise15.03.2017

Ich habe ein README mit interessanten Hinweisen und einem Firmware Download Tool für den Brother DCP-9022CDW bereitgestellt. Das Archiv ist unter Downloads zu finden (Link).


Deutschland im Jahr 2020...08.03.2017

Als Herr X nach Hause kam, musste er zu seinem Entsetzen feststellen, dass bei ihm eingebrochen worden war. Glücklicherweise hatte Herr X aber vorgesorgt und den Einbruch mit einer Überwachungskamera festgehalten. Nun dachte er sich, es sollte ja nun nicht so schwer sein, den gut erkennbaren Einbrecher zu ermitteln. Herr X übergab also eine Kopie der Aufzeichnung der Polizei.
 

Die Wochen gingen ins Land. Herr X erhielt dann, wie es so üblich ist, den Bescheid, das der Täter nicht ermittelt werden könne und das Verfahren „vorläufig“ eingestellt werde.
 

Damit wollte sich Herr X aber nicht abfinden. Irgendjemand müsste doch den gut erkennbaren Einbrecher erkennen. Also stellte Herr X das Einbruchsvideo online mit der Bitte, man möge doch den Täter bei Erkennen der Polizei mitteilen.
 

Alsbald erhielt Herr X Post. Das von ihm online gestellte Video enthalte urheberrechtlich geschützte Musik. Da die Wiedergabe in der Wohnung von Herrn X erfolgt sei müsse er nun haften und für den „erheblichen Schaden“ einige tausend Euro zahlen. Und zwar umgehend. Tatsächlich hatte der Einbrecher wohl Musik über sein Handy wiedergegeben. Diese sollte ja durchaus zu hören sein, weil der Musikstil ja auf den Einbrecher hindeuten würde. Aber das war egal, Herr X müsse zahlen.
 

Und Herr X erhielt erneut Post. Der Verein der wahrhaft wahren Wahrheit, einer Art Sekte, die von den öffentlich rechtlichen Sendeanstalten unter Federführung des BR gegründet wurde, hatte gegen Herrn X Strafantrag gestellt, da der dargestellte Einbrecher nicht rechtskräftig verurteilt worden sei und es sich somit bei dem Video eindeutig um Fake News handle, die nach den durch den Verein erwirkten Gesetzen mit Geldstrafe nicht unter 5000.- Euro oder fünf Jahren Gefängnis bestraft würden.
 

Einige Tage später erhielt Herr X dann Besuch. Etwa 10 Beamte stürmten um drei Uhr morgens seine Wohnung. Der Einbrecher hatte sich bei der Polizei gemeldet. Nicht etwa, das er verhaftet oder angeklagt worden wäre. Nein, er bestand auf einer erheblichen Verletzung seines Persönlichkeitsrechts und machte geltend, dass das Video keinerlei Beweiskraft habe, da an der Wohnungstür von Herrn X keinerlei Hinweis auf Videoüberwachung angebracht worden sei. Er bestand dann auf Sicherstellung und Löschung des Videos. Die Staatsanwaltschaft folge diesem Ansinnen umgehend.
 

Da ja inzwischen bekannt war, dass Herr X aufgrund der gegen ihn anhängigen zivil- und strafrechtlichen Verfahren als gefährlich einzustufen sei, wurde also das SEK eingeschaltet welches die Wohnung von Herrn X stürmte.
 

Herr X bekam einen Nervenzusammenbruch und begann zu schreien. Daraufhin wurde er umgehend erschossen. Dies war inzwischen die übliche Vorgehensweise, nachdem es ja seit längeren ausreichte zu behaupten, man hätte Angst gehabt und wäre in einer Stresssituation gewesen, um keinerlei Verfahren befürchten zu müssen.
 

Der Nachlass von Herrn X wurde dann zu gleichen Teilen zwischen dem Rechteverwerter, dem sektenartigen Verein und dem Einbrecher aufgeteilt. Das Verfahren gegen letzteren wurde mangels Kläger umgehend eingestellt.


Firefox - Müll ohne Ende23.11.2016

Ja, ich hasse Firefox. Und zwar aus ganz logischen Gründen.

Da gibt es das im wahrsten Sinn des Wortes kleine Problem des Neuladens einer URL. Dieses Icon, das früher mal im Menübereich und somit hinreichend groß war, ist seit längerem in die Adressleiste verzogen, als winziges Ding. Hat schon mal jemand versucht, das auf einem HTPC kaum erkennbare Ding zu benutzen?

Nun denn, der brave Anwender plaziert einen Bug Report bei den Mozillianern (ja, so ähnlich wie Marsianer). Der Bug wird dann prompt abgeschmettert und wenn, weil das nun die Benutzbarkeit erheblich einschränkt, der Benutzer den Bug erneut öffnet und auf einer Problemlösung besteht, gibt es diese auch  - auf mozillianisch: man wird ausgesperrt. Mars^H^H^H^HMozilla Attacks.

Ist ja erst mal kein Problem, es gibt ja noch Chromium. Nun will der brave Benutzer, nennen wir ihn doch einfach Herrn Quichotte, um der vollständigen Googlefikation zu entgehen, Firefox unter Android nutzen - in Verbindung mit einem Proxy-Server mit PAC-URL, der im Wlan zu verwenden ist. Auf einem alten gerooteten Android 4.2 mit Wlan-abhängiger iptables-Proxy-Konfiguration funktioniert das ja auch.

Man versuche das dann aber unter Android 6 ohne Root: NIX NADAR NIENTE! Die Mozillianer in ihrer ungaublichen Selbstüberheblichkeit sehen wohl keine Notwendigkeit, das über die Android Wlan-Einstellungen gesetzte Proxy auch nur ansatzweise zu beachten. Stattdessen haben sie in ihrer Allwissenheit die Proxyeinstellungen aus der Firefox für Android Oberfläche entfernt. Braucht doch keiner, oder? Und Herr Quichotte würde wieder gerne einen Bug Report öffnen, aber man ist ja bereits ausgesperrt und würde es wohl wieder werden.

Es bleibt also nur noch, über about:config zum einen in network.proxy.autoconfig_url die PAC-URL einzutragen und dann experimentell festzustellen, dass network.proxy_type den Wert 2 bekommen muss, damit die eingetragene URL verwendet wird (0 für kein Proxy).

Ach ja, wer im Web nach einer Problemlösung sucht, dem wird empfohlen, ein Mozilla Addon zur Proxykonfiguration zu installieren. Hier bleibt Herrn Quichotte nur noch zu erwähnen, dass man das Addon natürlich herunterladen muss, wozu allerdings eine funktionierende Proxykonfiguration notwendig ist. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Nebenbei bemerkt, dieses Addon ist etwas seeeeehr einfach gehalten und ein Eingabefeld für die PAC-URL fehlt natürlich. Braucht man doch nicht, oder?

Die Benutzerfreundlichkeit bei Firefox für Android seht also so aus: beim Wechsel zwischen Wlan und LTE muss Herr Quichotte immer händisch den Proxy-Typ umstellen, entweder über about:config oder über das Billigst-Addon. Und nie vergessen, welcher Zahlenwert kein Proxy bzw. Proxy Autoconfig über PAC darstellt.

Es ist dann wohl überflüssig zu erwähnen, dass die Textgrößeneinstellungen unter Einstellungen und Barrierefreiheit genausowenig funktionieren, wie das Double Tapping zum Zoomen (seit diversen Versionen, und ja, es hat früher einmal funktioniert). Zehnjährige können so wohl gut surfen, aber wenn man 40 Jahre mehr auf dem Buckel hat, ist man wohl generell nicht willkommen.

In der Summe: Firefox ist so benutzerfreundlich und intuitiv, wie er immer war: überhaupt nicht!

Nur eines, falls einer der Mozillianer dies liest: Sollte ich jemals eine Sicherheitslücke in Firefox entdecken, erfahren es die Mozillianer nur durch die sofortige öffentliche Bekanntgabe. Bin ja ausgesperrt. Fair ist fair, oder?


Rollender Elektroschrott26.04.2016

Elektro-Autos, gibt es die wirklich?

Nein, ich brauche kein Spielmobil. Ich habe auch nichts von den üblichen Mini-Reichweiten - "Dringender Tierarztbesuch geht nicht, TöffTöff muss erst mal 6-9 Stunden laden..." - und vor Ort am besten gleich den Pannendienst mit Generator vorbestellen, weil es keine Lademöglichkeit gibt. Und wie bitte soll man in eine Limousine zwei größere Hunde laden? So etwas wie ein Plug-In-Hybrid ist einfach nur übel. Ein E-Kombi mit Range-Extender wäre angesagt. Aber bitte nicht in der Variante Renault. Wasserstoff? Preis? Reichweite? Autsch! Da gibt es wohl einen Zulieferer, der seit längerem einen Range Extender entwickelt hat, welcher in Serie laut diesem Hersteller ca. 2000.- kosten dürfte und anstelle des Reserverads seinen Platz im Fahrzeug findet. Nur baut den keiner ein. Warum eigentlich?

Da brauche ich also typischerweise Reichweiten, die mit aktuellen E-Mobilen spielend zu schaffen sind, dann aber auch "spontan" (d.h. nicht planbar, aber dringend) Reichweiten von bis zu 250km einfach, aber ohne Zwangsübernachtung und Fahrzeugmiete (wenn ich die notwendige Reinigung nach einem Hundetransport einrechne, erhalte ich bestenfalls einen Mondpreis - und dann müsste das Mietfahrzeug auch noch binnen Minuten bereitstehen). Das dann in der Ausführung Kombi (ein Zweisitzer tut es, die überflüssige Rückbank kann ich auch nach Jahren getrost als werksneu verkaufen) mit Laderaumabtrennung und trotzdem Fenstern hinten. Bin ich denn der einzige, der sich ein durchdachtes Fahrzeug wünscht? Würde Renault den Kangoo mit einem Range Extender für das reale Leben ausstatten und Akkus nicht nur vermieten, könnte man darüber durchaus nachdenken.

So aber bleibt mit nur, dieser merkelwürdigen Regierung viel Glück mit der geplanten Spielzeugsubventionierung zu wünschen. Ich muss wohl bis auf weiteres ein treuer Begleiter des Bundesbenzinkanisters bleiben, wenn ich nicht auf mein Pedelec zurückgreifen kann (warum werden die eigentlich nicht subventioniert?).


Wie man aus nichts Geld macht25.02.2016

Wir bieten auf Grund der knappen IPv4 Adressen nur noch DS-Lite (d.h. kein IPv4 basierter Server zuhause, sowas wie z.B .Wohnungssteuerung, auf neuhochdeutsch auch Smart Home genannt). Allerdings bieten wir für LTE in absehbarer Zeit keinerlei IPv6 an, es könnte ja noch ein Vorkriegs-Endgerät geben, welches dies nicht verkraftet.

Dafür kann man dann ja Server für extra Gebühren mieten, die IPv4 nach IPv6 übersetzen - applikationsgebunden versteht sich. Am besten noch von Dritten, die die übertragenen Daten für eigene Zwecke analysieren und verwerten.

Mir ist ja so übel...


Die Stadt ohne Mitleid25.02.2016

Ja, Forchheim ist die Stadt ohne Mitleid. Denn hier gilt als Motto FTTO (Fibre to the others). Gemäß scharzem Standesdünkel werden Lagerhallen benötigt. Moderne Infrastruktur und zugehörige Firmen sind wohl nicht interessant. Es wird beklatscht, wenn Glasfaser entlang des RMD-Kanals durch die Stadt gezogen wird - Anschluss? Keiner unter einer örtlichen Nummer. Warum auch. Es gibt in Forchheim ja VDSL. Genau. Ein paar Indoor-DSLAMs, die das Zielpublikum sicher nicht erreichen. Dafür will die Telekom ja Vectoring. Damit die nicht nutzbaren Anschlussbereiche keinesfalls besser versorgt werden.

Ich hätte ja nichts gegen Vectoring, wenn es dazu benutzt würde, die Reichweite von VDSL zu erweitern, d.h. Vectoring zu einem Outdoor-Verteiler und dann ausschließliche Nutzung zur Erweiterung des VDSL-Bereichs. Aber nicht als Monoplisierungsversuch. Nein danke.

Und die Alternativen? Bei Kabel Deutschland darf man ja beliebige Drosselungsversuche erwarten und laut AGB (Besondere Geschäftsbedingungen Festnetz-Telefonanschlüsse Abschnitt 2.1) kann ja sogar ein Notruf ein Kündigungsgrund sein. Ein Kabelmodem, da dies ja Serverfunktionalität beinhaltet (Konfiguration via Browser=Web-Server, Remote-Firmware-Upgrade via TR069 benötigt ebenfalls einen Server), darf ebenfalls nicht angeschlossen werden (Allgemeine Geschäftsbedingungen, 4.1.8). Somit darf laut AGB ein Internet- und Telefonanschluss von Kabel Deutschland zwar pünktlich bezahlt, aber keinesfalls genutzt werden.

Ich würde nun davon träumen, dass M-Net hier in die Bresche springen würde. Dies kann aber wohl nur in Kooperation mit den Stadtwerken Forchheim, einer hundertprozentigen Tochter der FTTO-Verwaltung, geschehen.

Somit träume und hoffe ich also weiter, noch zu meinen Lebzeiten etwas mehr Breitband zu erfahren.


Die liebe Politik und die 500 Euro Scheine25.02.2016

Jaja, 500€ Scheine sind ja so böse...

Dann war also mein letzter Welpenkauf ein krimineller, wenn nicht sogar ein terroristischer Akt. Nun gut, der Terrorist ist jetzt 6 Monate alt und wiegt etwa 50kg. Irish Wolfhound eben.

Aber haben die nicht vielleicht vergessen, dass es nun richtig schwerwiegend wird, wenn mal wieder etwas hingeblattert werden muss, damit es wie geschmiert läuft? Schwere Zeiten für Lobbyisten. Fortbildungen und Seminare in fernen Ländern, Aufträge für die zu 100% assoziierten Anverwandten und ähnliches erfordert nun wohl Bodybuilding. Sehr merkelwürdig.

Dafür kann man sowas jetzt ganz ungestraft tun. Nicht, dass es nicht verboten wäre, aber Journalisten, die diesen Dingen nachgehen, haben inzwischen einen sehr schweren Stand, das sie ja als Terroristen gelten. Terroristen? Ja, aber natürlich, die wollen doch eine Bombe platzen lassen... - nebenbei bemerkt wäre somit sogar ein Atari ST wegen der vielen Bomben heutzutage wohl strikt verboten, käme er neu auf den Markt.

Da frage ich mich doch, ob nicht ein ach so notleidender Staat, der sich kein Schäuble mehr abschneiden kann, hinter Locky&Co. steckt. Darf ja eh keiner mehr nachvollziehen und die für Falschaussage vor Gericht bekannte Behörde alias BKA schweigt geflissentlich. Ich bin ja mal gespannt, wann das nächste Falschparken mit einem Staatstrojaner quittiert wird - es könnte ja etwas geplant worden sein und besser, wir überwachen etwas zuviel als zuwenig...

Dafür erwarte ich aber unbedingt die nächsten Hartz-4-Kürzungen. Es kann ja nicht sein, dass die ganzen Empfänger mehr bekommen, als eine fluguntaugliche Drohne. Und wer wird denn schon so etwas wie finanziellen Neid und fehlende Jugendarbeit als auch totale Perspektivlosigkeit für allgemeinen Hass verantwortlich machen? Oliven Plüsch braucht das Zensursula-Land! Insbesondere auch deswegen, weil die hiesigen Propagandaorgane ja regierungstreue Furcht- und Angstszenarien schüren (ARD und notwendige höchtrichterliche Entscheidungen gegen die politische Kontrolle, die Veröffentlichungen bezüglich ZDF und interner politikorientierter Stilweisungen, der Bayerische Reichsfunk als eine Art schwarzer Kanal, regierungstreu auch Bayerischer Rundfunk genannt, hat ja bis heute noch keine Konsequenzen aus politisch motivierter Zensur gezogen, ...).

Stimmt, diese Propagandaorgane brauchen unbedingt mehr Geld. Wohl schon allein deswegen, damit deren Pensionäre mit zuviel Wissen weiterhin brav schweigen. Und wenn es denn doch etwas zuviel ist, dann wird es massenhaft in die "DEutsche GEbührenTOnne" geworfen.

Und wenn das Geld abgeflossen ist, gilt dies doch eh als Staatsgeheimnis - falls nicht, als Geschäftsgeheimnis. Egal wie, die Öffentlichkeit darf sowieso nie erfahren, was mit den Staatseinnahmen tatsächlich passiert. Und wenn es jemand wissen will, kann er ja klagen, bis er pleite oder tot ist. Alternativ gibt es da ja noch Brot und Spiele. Der Unterschied zu den alten Römern ist dabei nur, dass das Gemetzel heute nicht mehr im, sondern vor dem Stadion stattfindet.

Nebenbei bemerkt: Verbraucherschutz? Zumindest in Bayern will die Verbraucherabwehrzentrale erst einmal Geld sehen, bevor überhaupt entschieden wird, ob man zuständig ist. So kann man auch dafür sorgen, dass es keine Verbraucherbeschwerden gibt. Ein Schelm, der dabei an Lobbyismus denkt. Genau, sind ja keine 500€...

Da wünsche ich mir doch manchmal, so einfach gestrickt zu sein, wie mein kleiner Terrorist. Ein simpler Stein als wunderschönes Spielzeug und eine Welt die in Ordnung ist, wenn es genug Futter gibt und man bespielt wird. Allerdings frage ich mich dann auch, ob das nicht der Regierungstraum vom braven und gefügigen Bürger (alias Lemming) ist.


Die lieben Steckernetzteile19.07.2015

Jeder hat sie, jeder braucht sie, jeder hasst sie: Steckernetzteile. Und wer kennt deren Wirkungsgrad? Wenn die EU mal wieder einen Regulierungsanfall hat, wäre es doch nicht schlecht, wenn der dafür sorgen würde, dass Aufkleber mit den technischen Daten auf dem Netzteil mal weniger ach so tolle tolle Grafiken und mehr Informationen enthalten würden. Insbesondere der Wirkungsgrad als von-bis-Angabe wäre wichtig. Nein, kein einzelner Wert. Denn dann würden alle Hersteller in etwas so verfahren, wie es mit dem Durchschnittsverbrauch eines Autos aussieht, d.h. vollständig an der Realität vorbei.

Und falls mal wieder Lust auf Verbote besteht - ich hätte nun gar nichts dagegen einzuwenden, wenn Steckernetzteile mit einem Wirkungsgrad unter 80% nicht mehr verkauft werden dürfen. Derzeit werden ja immer noch China-Böller mit 60% Wirkungsgrad angeboten. Da dieser ja nicht angegeben werden muss, hat man ja auch keine wirkliche Wahl. Außer natürlich, man kauft sich etwa 50 verschiedene Netzteile, misst die selbst aus und versenkt dann die unbrauchbaren 49 (hoffentlich) im Elektroschrott. Effizienz und (ohje) Nachhaltigkeit sehen anders aus.

Anders betrachtet: Wenn je Privathaushalt durch Netzteilschrott 5W zuviel verbraucht werden, macht dies bei EU-weit ca. 200 Millionen Haushalten einen konstanten Mehrverbrauch von 1GW (ja, Giga!) aus. Hier könnte Regulierung wirklich etwas bringen. Und man sage mir nicht, dass man doch ein Netzteil aus der Steckdose zu ziehen hat, wenn es nicht gebraucht wird. Das ist in vielen Fällen schon aus praktischen Gründen vollig unrealistisch, mal ganz von der menschlichen Bequemlichkeit abgesehen. Es bringt dagegen viel mehr, wenn aktuelle Technik den Standby-Verbrauch bei nicht vorhandener Last im einstelligen Milliwatt-Bereich hält.

Typische USB-Steckernetzteile der 10W-Klasse mit hohem Wirkungsgrad können durchaus preiswert produziert werden. Diverse Handy-Hersteller machen das vor. Da gibt es dann so ein Netzteil auch schon mal für wenige (<10) Euros und durchaus auch billiger als der parallel dazu angebotene Schrott.

Darum also, liebe EU-Funktionäre, wenn euch langweilig ist: räumt mit den Steckernetzteilen auf! Untersagt den Verkauf von Steckernetzteilen mit weniger als 80% Wirkungsgrad und verlangt eine Wirkungsgradangabe sowohl auf dem Netzteil als auch durch den vertreibenden Händler. Das ist viel effektiver, als mit Staubsaugern zu spielen!


Queclink GL200 und GL300 unter Linux23.09.2014

Queclink produziert mit den GPS Trackern GL200 und GL300 sehr interessante Geräte, die zwar etwas mehr als die üblichen China-Böller kosten, dafür aber flexibel konfigurierbar und sehr brauchbar sind. Allerdings ist die Dokumentation nur über Web-Recherchen auffindbar und Zubehör wie das Konfigurationskabel gibt es scheinbar so gut wie überhaupt nicht. Und wie üblich gibt es Konfigurationssoftware - falls überhaupt - nur für das OS aus Redmond.

Wer sich aber die Dokumentation herunterlädt, diese liest und versteht und des mikroskopischen Lötens mächtig ist, dem wird hier auf Linux Basis geholfen. Unter den Downloads befindet sich jetzt ein Software-Paket, dass die Geräte auf Kommandozeilenbasis unterstützt und die benötigten Informationen zur Löten eines Konfigurationskabels enthält. Unter Einbeziehung von Traccar erhält man so ein recht komfortables persönliches Tracking-System.

Ach ja, warum GPS Tracker: es gibt z.B. teueres Equipment, dass gerne mal "verschwindet"...


Vorratsdatenspeicherung 2.012.07.2014

 Die Vorratsdatenspeicherung ist ja nun endlich abgeschafft. Und soll es, so wird vollmundig bekundet, auch bleiben.

 
Dann allerdings erfährt der geneigte Leser, dass E-Books, Apps und andere Medien, die online im Ausland gekauft werden, ab 2015 umsatzsteuerpflichtig werden. Daraus aber folgt, dass sämtliche Kommunikation, egal welcher Art, unbedingt zur steuerlichen Prüfung gespeichert werden muss. Und wie das bei Rechnungen so üblich ist, müssen diese Daten dann mindestens 2, wenn nicht gar 10 Jahre aufbewahrt werden. Natürlich geschieht dies alles nur zum Zweck der korrekten Steuererhebung. Denn auf die Angaben der ausländischen Verkäufer wird man sich selbstverständlich nicht verlassen wollen.
 
Nun bedarf es nur noch einer heimlich, still und leise eingeführten Amtshilfeverordnung und schon ist die Vorratsdatenspeicherung 2.0 etabliert - länger verfügbar, mit mehr Inhalten und mit keinerlei lästiger Zugriffsbeschränkung.
 
Eines muss man der regierenden Kaste dabei lassen. Das grundlegende Konzept ist schon fast genial im Sinne eines "Dr. Evil" zu bezeichnen und meilenweit vom plumpen britischen Vorgehen entfernt.

DynDNS Goodbye09.04.2014

Es ist soweit. Ich hatte es ja schon länger vermutet. Zuerst Warnungen, das Domains wie shacknet.nu nicht rechtzeitig erneuert werden könnten. Dann Mails mit Zwangs-Links, um die Adresse zu behalten. Und wer dann immer noch nicht genug hatte, wird jetzt eben gegangen. Bitteschön, es gibt auch andere Möglichkeiten, wie z.B. afraid.org. Damit ändert sich dann aber auch die Adresse dieser Website. Zukünftig ist diese Website unter folgenden Adressen zu erreichen:

catch22.germansky.org (IPv4 und IPv6)

senseless.info (derzeit nur IPv4)

Ich würde ja gerne IPv6 für alle Domains einrichten, aber es scheint noch Anbieter zu geben, die dynamisches DNS für IPv6 nicht anbieten...


Samsung Galaxy S4 Active: Steht das 'S' für Spyware?30.01.2014

 Die liebe Samsung Tastatur. Man beschäftige sich mal mit LUKS für Android aus dem Android Market. Eigentlich ja schön, wenn man einen vernünftigen Crypto Container hat, auch wenn der unter Android 4.2.2 etwas Handarbeit braucht, um systemweit zu funktionieren (Hinweis: Mount Namespaces). Es ist aber nicht so schön, wenn einem dann auffällt, dass die Samsung Tastatur das Kennwort im Dropdown Recall als Klartext speichert. Gibt man also nun das erste Zeichen des Kennworts ein und öffnet das Dropdown Menü, findet man das Kennwort im Klartext. Super, Samsung, wieviele Versuche man wohl braucht, um an ein Kennwort zu kommen? Als Alternative, die zumindest augenscheinlich korrekt funktioniert, gibt es dann ja die Google Tastatur im Market - das Hacker's Keyboard ist mir für den schnellen Gebrauch einfach zu unhandlich. Aber: "Diese Applikation ist nicht mit ihrem Gerät kompatibel". Stimmt aber auch wieder nicht. Das APK via diesem Artikel herunterladen und installieren. Schon geht es besser und Kennworte können nicht mehr via Dropdown im Klartext abgerufen werden. Ja, Samsung scheint sehr viel von Datensicherheit zu halten. Aber wohl nur, wenn es um Samsung selbst geht.


Samsung Galaxy und IPv6: wehe, wenn es dunkel wird...30.01.2014

 Es ist doch kaum zu glauben. Wir haben 2014 und es gibt doch tatsächlich Hersteller, die die IPv6 Unterstützung so nachhaltig schädigen, dass IPv6 auf den Geräten des Herstellers nicht verwendet werden kann. Gibt es nicht? Doch, sehr wohl. Man braucht nur ein Samsung Galaxy Handy. IPv6 funktioniert wunderbar - solange das Display eingeschaltet ist. Display aus, IPv6 aus. Kaum zu glauben aber wahr: Laut Samsung Entwicklern ein gewolltes "Feature". Und nein, ich bin nicht der einzige, dem das auffällt. Man kann natürlich auch "Workarounds" in Form von z.B. ISATAP (muss natürlich noch auf einem Server im LAN konfiguriert werden) einsetzen - wenn man das Gerät rooted. Womit Samsung natürlich die Garantie verweigert. Ach ja, ein Wiedereinspielen der Hersteller-Firmware hilft hier dann auch nicht weiter. Anstatt funktionierende Geräte zu entwickeln war es scheinbar wichtiger, eine E-Fuse zu integrieren, die beim rooten unabänderlich gebrannt wird. Meine persönliche Empfehlung: Sony Xperia (verwende ich bevorzugt) anstatt Samsung Galaxy kaufen. Möglicherweise wacht Samsung ja auf, wenn der Markt einbricht.


Internetprovider, TR-069 und die freie Wahl des Endgeräts26.12.2013

Würde sich die Mineralölindustrie genauso verhalten wie die es die Internetprovider mit Duldung durch die Bundesnetzagentur tun, so könnte es demnächst wohl zu folgender fiktiver Pressemitteilung kommen:

 
Selbstverständlich können Sie bei uns tanken, soviel Sie wollen. Beachten Sie aber, dass unsere Zapfpistolen Treibstoff nur noch an Fahrzeuge abgeben, die Sie bei uns gemietet haben. Wir haben da auch eine große Auswahl an Modellen, von denen eines ganz bestimmt auch Ihren Bedarf deckt. Es stehen Trabunt, Wartberg und Wada für Sie bereit.
 
Unsere Fahrzeuge sind weder laut, noch verbrauchen sie viel Benzin. Da müssen Sie uns schon vertrauen, wir wissen das ganz genau. Wir sind sogar noch einen Schritt weiter gegangen. Nachdem wir erfahren haben, dass es wohl einen Mieter gegeben haben soll, der den Schlüssel nicht in das Zündschloss stecken konnte, gibt es unsere Fahrzeuge nur noch mit dem hochsicheren Vielfahre Kartensystem.
 
Daher wurde es uns auch gestattet, auf jede Art der Fahrzeugversicherung verzichten zu dürfen. Um auch weiterhin wirtschaftlich zu arbeiten, können wir dafür aber alle Schadenskosten unbesehen an den Fahrzeugmieter weiterreichen. Zur Erhöhung der Produktivität wurde es uns weiterhin ermöglicht, alle Prüfungen zur Verkehrssicherheit sowie die Zulassung für unsere Fahrzeuge selbst durchzuführen. Wir können daher versprechen, dass es deswegen nie zu Schäden kommen wird. Schadensfälle werden grundsätzlich nur durch Fahrzeugmieter verursacht. Das haben unsere hauseigenen Statistiken eindeutig erwiesen.
 
Aufgrund unseres hochsicheren Kartensystems werden unsere Fahrzeuge auch nie gestohlen. Falls doch einmal ein Fahrzeug verschwinden sollte, möchte ich darauf hinweisen, dass laut Vertrag hier immer der Fahrzeugmieter haftet. Das ist aber überhaupt kein Problem. Sie zahlen einfach den Restwert des Fahrzeugs als auch die durch das Fahrzeug verursachten Schäden und schon können Sie ein anderes mieten. Sollte Ihr Fahrzeug über Nacht einen geänderten Kilometerstand aufweisen, so ist sicherlich einer Ihrer Bekannten oder Verwandten mit dem Fahrzeug unterwegs gewesen, etwas anders ist gänzlich undenkbar. Denn das Vielfahre Kartensystem wurde ja durch unsere hochmotivierten Mitarbeiter geprüft und für völlig sicher befunden.
 
Natürlich bemühen wir uns auch intensiv um die Wartung des von Ihnen gemieteten Fahrzeugs. Daher haben wir sichergestellt, dass niemand außer unseren Mitarbeitern Zugang zur Fahrzeugtechnik hat. Und um sicherzustellen, dass Ihr Fahrzeug genau dann gewartet wird, wenn einer unserer Mitarbeiter dazu bereit ist, haben alle unsere Mitarbeiter Vielfahre Generalschlüsselkarten mit Zugriff auf unsere gesamte Fahrzeugflotte. Sollte also Ihr Fahrzeug plötzlich verschwunden sein, sehen Sie doch in Ihrem Briefkasten nach. Wenn Sie dort den Wartungsvordruck finden, müssen Sie eben Ihre Termine einfach um einige Tage verschieben, dann haben Sie das Fahrzeug ja wieder. Wenn das Fahrzeug dann fertig ist, werden Sie etwa 10 Minuten vor der Fahrzeugübergabe an Sie und damit doch sehr frühzeitig darüber informiert, wo Sie sich einzufinden haben. Halten Sie aber unbedingt Bargeld bereit, da ohne Sofortzahlung der Rechnung das Fahrzeug nicht an Sie ausgehändigt werden kann. Apropos Rechnung: wir sind da extrem kundenfreundlich und geben nur noch den Endbetrag an, damit Sie die Rechnung auch mit Sicherheit verstehen können. Beachten Sie bitte, dass Verzögerungen der Übergabe durch Ihr verspätetes Erscheinen leider zusätzlich in Rechnung gestellt werden müssen.
 
Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass wir aufgrund der Arbeitsbelastung unserer Mitarbeiter keine außerplanmäßigen Fahrzeugwartungen durchführen können. Bei Defekten an ihrem Modell können Sie ja zusätzlich einen anderen Typ bei uns mieten, falls und bis der Schaden behoben werden kann. Wie gesagt, es stehen Trabunt, Wartberg und Wada zur Auswahl bereit.
 
Für die Zukunft haben wir großes vor. Ein Beispiel: zur Qualitätssicherung dürfen Sie das Fahrzeug dann nur noch bewegen, wenn Sie einen unserer Mitarbeiter als Beifahrer mitnehmen. Leider können wir diesen Service nicht kostenfrei anbieten. An weiteren fortschrittlichen Ideen arbeiten unsere Entwicklungsabteilungen bereits intensiv.
 

Demokratie und Bürgerrechte heute20.12.2013

Dann ist es also soweit. Wirklich schaarde, dass es nun für die nächsten Jahre keinen Bundesdatenschutzbeauftragten mehr gibt. Aber dafür haben wir jetzt merkelwürdigerweise ja eine Bundesabhörbeauftragte. Aber was will man von der deutschen Politik, deren Repräsentanten ja schon Bundesrichter als "Clowns in ihren roten Roben" bezeichnet haben anderes erwarten, als dass Schäuble für Schäuble auch noch die letzten Bürgerrechte erfolgreich entsorgt werden, auch wenn einem etwas anders vorgegauckelt werden soll. Manchmal habe ich das Gefühl, dass hier so einige die Begriffe Staatsbürger, Leibeigener und Sklave verwechseln. Was wohl die vielen ehemaligen Stasi Mitarbeiter heute beruflich machen? Möglicherweise werden sie ja auch schon zu den Themen DeMail (staatlich verordnete Kommunikation mit Zwangsabhörschnittstelle) oder TR-069 (vollständiger Entzug der Kontrolle über den eigenen Internetzugang und das private Netzwerk) geschult, wenn sie nicht schon anderweitig untergekommen sind...


USB DVB-T Tuner unter Linux27.04.2013

Entweder habe ich ja prinzipiell alles falsch gemacht, oder aber - und das ist wahrscheinlicher - die meisten der am Markt befindlichen DVB-T USB Tuner (typischerweise Stick Bauweise) verdienen ein gelbes Band mit drei schwarzen Punkten um die Verpackung. Alternativ würde es wohl auch der Warnhinweis "funktioniert nur im Umkreis von 500m um den Sendemast" tun. Beispiele:

  • Cinergy T Stick Dual Rev. 2
    Findet nicht einmal Sender beim Scan. Mit einer Senderliste schafft der Stick es dann, alle paar Sekunden einige Daten für das nächste Klötzchenbild zu liefern.
     
  • Terratec TStick+ (ran Stick)
    Findet wenigstens die Sender beim Scan. Ansonsten auch hier alle paar Sekunden für ein Klötzchenbild.

Es ist aber nun nicht so, dass die Antenne kein Signal liefern würde, der Tuner in meinem "normalen" Fernseher liefert klötzchenfreies Programm. Und dann habe ich mal etwas anderes versucht:

  • Sony PlayTV
    Ist zwar für die PS3 gedacht, funktioniert aber bestens unter Linux und liefert den erwarteten DVB-T Datenstrom. Wer TVs herstellt, kann also auch USB Tuner herstellen.

Als Fazit bleibt mir nur noch, jedem den Sony Tuner zu empfehlen. Gut, auch ich verwende primär DVB-S/S2, aber als Schlechtwetterreserve ist ein funktionierender DVB-T Tuner doch immer noch sinnvoll.

 


vdr - quo vadis?17.04.2013

Nachdem die Reel Multimedia Vertriebs GmbH ja Konkurs angemeldet hat und das Verhalten der Verantwortlichen dann doch etwas seltsam ist (siehe die Produkte zum einen und dann zum anderen den Eintrag "Geschäftsleitung" im Impressum), kaufe ich dort nichts mehr. Somit werde ich also meinen Netceiver und die Netclients entsorgen.

Nun denn, ich wollte also, der Gewohnheit wegen, auf vdr zurückgreifen. Finde ich ja klasse, dass Version 2 "endlich" verfügbar ist, eine Stable Release mit DVB-S2 Unterstützung.

Ja aber dann: man zeige mir ein funktionierendes Front End! softhddevice skaliert SD Sender grottenschlecht und hat eine Audio Drift von bis zu mehreren Sekunden. Ich mache dem Entwickler da keinen Vorwurf, da es "work in progress" ist. xlinelibout (wenn man denn die CVS Version nimmt) funktioniert für SD, für HD braucht man allerdings auf einem Core-i7 System eine spezielle Version von xine-lib und ich habe keine Lust auf Experimente, die mir mein restliches System ggf. ruinieren, geschweigedenn, einen privaten Patch für xine-lib zu erstellen und zu pflegen. Somit also wäre also vlc im Rennen, man braucht dann dafür aber das vdr streamdev Plugin. Leider scheint das streamdev Plugin mit vdr 2 generell nicht zu streamen, man bekommt zwar eine Channel List, aber jeder Zugriff auf einen Stream bedeutet: kein einziges Datenbyte! Und zu guter Letzt der Versuch mit XBMC und den entsprechenden Plugins auf beiden Seiten (jeweils aktuelle git Versionen): XBMC hängt dann ganz einfach, wenn man das Plugin endgültig aktivieren will.

An weiteren und durchaus zeitraubenden Experimenten war ich dann nicht mehr interessiert. Ich versuche mich jetzt an MythTV zu gewöhnen. Hat auch so seine Probleme, funktioniert aber zumindest.

An die vdr Entwickler gerichtet beibt mir nur noch zu sagen: es ist schön, wenn vdr weiterentwickelt wird. Es ist ebenfalls schön, dass vdr sehr modular ist. Es ist aber sehr unschön, dass man für eine Grundfunktionalität auf 3rd Party Plugins angewiesen ist und es ist noch viel unschöner, wenn neue stabile vdr Versionen freigegeben werden, ohne dass die minimal benötigten Plugins ebenfalls als stabile und funktionierende Versionen zur Verfügung stehen.

Ich vermute jetzt mal, dass in nächster Zeit nicht gerade wenige Benutzer in diese Falle tappen und vdr frustriert den Rücken kehren werden. Hat auch sein gutes. Damit wird dann wohl die Nutzerbasis sehr überschaubar...

 


Das Drama mit Fernbedienungen08.04.2013

Jeder kennt sie, jeder nutzt sie:

die lieben Fernbedienungen. Und weil jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kocht, wird der Korb mit den vielen Fernbedienungen irgendwann durch eine Universal Remote ersetzt. Hat nur ein Problem. Die Dinger arbeiten alle über Infrarot. Dies bedeutet jeweiliges Ausrichten auf den entsprechenden Empfänger oder eine Universal-Sendeposition, die man robotergleich absolut exakt und präzise einnehmen muss, um auch wirklich alle benötigten Geräte zu "treffen". Stehen dann noch lebende Objekte, wie z.B. meine beiden irischen Wolfshunde im Weg, geht nichts mehr...

Warum, um alles in der Welt, gibt es keine vernünftige Bluetooth-Remote-Spezifikation? Es ist mir ja schon nicht klar, warum alle 2.4GHz Multimedia Fernbedienungen vom Markt verschwunden sind, aber dass es nicht einmal irgendeine Form von Ersatz gibt, ist gelinde gesagt traurig. Ich will auch nicht, um am Fernseher einen Kanal umzuschalten, jedes Mal ein Tablet in die Hand nehmen müssen, des Bildschirm reaktivieren, die Funktion mit der (hoffentlich bereits gestarteten) App auslösen und dann wegen der Blendwirkung den Tablet Bildschirms diesen sofort wieder abschalten zu müssen.

Eine universelle und hintergrundbeleuchtete Bluetooth Multimedia Fernbedienung wäre ideal. Und wenn die Endgerätehersteller einen entsprechenden Empfänger spendieren würden (Bluetooth USB Adapter gibt es für Endverbraucher ab 1€, am Preis kann es also nicht liegen) und entsprechendes Pairing anbieten würden, wäre allen geholfen, man könnte ja sogar unter Umgehung von HDMI-CEC (LG, hört jemand zu, kann man irgendwann eure TVs über CEC auch ein-/ausschalten?!?) die Endgeräte sowohl mit Fernbedienungen, als auch Tablets und Multimedia-PCs steuern. Dies dann auch noch - unter Berücksichtigung der nicht existierenenden Bluetooth Spezifikation und der Erwartung, dass sich die Hersteller daran halten und "Vendor Specific" tabu ist - von Linux aus. Ist das nicht ein wunderschöner Traum?

 


Öl, Strom &Co.19.10.2012

Wann werden wohl Oligopole als das behandelt, wass sie in Wirklichkeit sind, nämlich ein parzelliertes Monopol (warum fühle ich mich hier so an Goldgräber-Claims erinnert)? Genau dann, wenn es Regierungsmitgliedern verboten wird, sich mit Aufsichtsrats-Pösteleien und gleichartigen Unartigkeiten die ach so üppige Freizeit zu versüßen. Also vermutlich wohl nie... - andererseits, ich denke, ich würde bei den üblichen Entlohnungen wohl sofort einen entsprechenden Aufsichtsratsposten übernehmen oder aber an der Spitze einer dieser internationalen Gesellschaften tätig werden... - effektiv können scheint man ja dafür nichts können zu müssen, außer vielleicht einem "daran kann ich micht nicht erinnern" zum richtigen Zeitpunkt.


Alles in OBI - for allem das Geld19.10.2012

Dieser Post ist für mich zwar etwas Offtopic, aber wesentlich:

Ich bin kein Freund von Fernsehwerbung - lieber schalte ich ab, als mir für 50.- im Jahr Zwangswerbung via HD+ verordnen zu lassen. So gesehen möchte ich mal wissen, was die Sender machen, wenn deren Lieferanten klar wird, dass in manchen Ländern durch Zwangsabgaben und Gängelei die Reichweite gegen Null geht (es ist ja nicht jeder ein dicker fetter burgerfressender Ami... - OK, böse, aber leider nur allzu wahr) - Die Hard Teil 4 war wirklich der perfekte Film für die HD+ Erstausstrahlung. Und dann die OBI-Werbung. Möglicherweise wissen die ja wirklich was. Eines jedenfalls mit Sicherheit: wie man Mondpreise macht.

Bevor mir jetzt irgendjemand kommt und meint, es wäre ja gar nicht so: ich habe mich heute mal im Internet umgetan und bin dann zur lokalen OBI-Filiale gefahren (angeblich einer der größten OBI-Märkte überhaupt). Ich habe nach folgenden Artikeln gesucht und war bereit, diese gegen einen akzeptablen Lokalaufschlag zu kaufen:

  • Bosch Rotak 37
  • Gardena Combisystem Baumschere 304
  • Gardena Set Accu Grasschere 8890

Ich sehe ja ein, dass der vor Ort Service Kosten verursacht und somit teurer sein muss. Aber über 30%?!? Ich empfehle hier dem geneigten Leser, die Angebote von OBI und Amazon zu vergleichen. Amazon ca. 40.- gegen OBI mit ca. 54.- (das bewusste Produkt finde man bitte selbst heraus).

Auch die anderen Produkte haben bei OBI, sofern überhaupt vor Ort verfügbar, eindeutig Preise, die den akzeptablen Lokalaufschlag von etwa 10% deutlich übersteigen. Und das unter der Prämisse, dass die Vergleichs-Versandpreise die Versandkosten bereits beinhalten. Also wie immer, alles in OBI! Da sage ich nur: DHL/UPS/GLS/Hermes/DPD kommt. Wann auch immer, aber mit Sicherheit...


IPv6 - der aktuelle Zustand19.10.2012

Es ist mir ja nicht klar, welche der großen Provider wann, "falls überhaupt", IPv6 anbieten werden. Das erinnert mich an den Spruch "Die Bahn kommt". Ja, aber wann? Glücklicherweise bin ich M-Net Kunde. Somit bin ich in der erfeulichen Situation, IPv6 über PPP ohne Teredo oder sonstigen Unfug direkt nutzen zu können. Gut, M-Net definiert IPv6 als Beta, aber die Dinge funktionieren so gut, dass ich von Production Quality sprechen möchte. Das einzige, was mir wirklich noch fehlt, ist DNSSL um auf DHCPv6 vollständig verzichten zu können.

Ach ja, DHCPv6 ist, im grossen und ganzen derzeit nur als PITA zu bezeichnen. Wer Lust hat, wesentliche Informationen, die von DHCPv6 nicht zur Verfügung gestellt werden, im User Defined Range selbst zu definieren, um dann wohl irgendwann alles wieder ändern zu dürfen, also jeder, der auf BDSM steht, soll mal einen DHCPv6 Server aufsetzen. Erinnert mich irgendwie an NAT für IPv6, das ja nur als böser Unfug bezeichnet wurde...

Und dann noch eines als Erfahrungswert: es empfiehlt sich, entweder den Resolver so umzukonfigurieren, dass für externe Adressen, also 2000::/3 bezüglich IPv6, bevorzugt IPv4 verwendet wird, oder aber das entsprechende Proxy gleicherart zu modifizieren, ansonsten kann man sein blaues Wunder erleben. Das netteste dabei ist wohl, dass auch Sites, bei denen man wirklich erwarten dürfte, dass die Maintainer wissen, was sie tun, somit also sei netfilter.org als deutliches Beispiel erwähnt, lustig IPv6 Adressen via DNS delegieren, sich aber nicht darum kümmern, ob die delegierten Adressen auch "funktionieren". Ergebnis.: kein IPv6 Service. Dies gilt u.a. auch für durchaus prominente und von Universitäten gehostete Sites wie z.B, das xorp Wiki. Warten wir also noch ein paar Jahre und in der Zwischenzeit ist IPv4, so verfügbar, zu bevorzugen.

Ganz nebenbei: es riecht nach Linux Entwickler-Fleisch :-) Oder aber: NAT für IPv6 unter Linux kommt. Es klingt sogar nach Kernel 3.7. Es ist ja nicht so, dass es keine legitimen Anwendungen geben würde... - ich habe da einen Fall, bei dem ich für zwei Geräte MAC-basierend SNAT/DNAT brauche, um einen speziellen Nameserver anzusprechen, der diesen Geräten externe IPv6-Adressen strikt verweigert, da die Geräte dies einfach nicht beherrschen. Und ich werde auch nicht meine gesamte Proxy-Konfiguration jedesmal ändern, wenn ich meinen Laptop bewege.


WLAN Multicast Madness13.08.2012

We're living in a multimedia world. Multimedia means A/V streams. A/V streams mean multicast. And we do use mobile stuff like cellular phones and tablets as well as "legacy" laptops. And still it doesn't work together. Look at the news item about the priority madness. And then look at how the IEEE bodies that are the 802.yadda powers handle multicast. Yes, well, they don't handle it at all. One has to use stuff like udpxy to convert multicast to unicast for reliable WLAN transfer. There's been quite some attempts at fixing the problems of WLAN multicast. And IEEE? NoOp! Just search the web for wlan multicast and see the tons of problems revealed.

It just can't be that AP producers that claim their products to be professional and for business use keep calm and do not pressure the IEEE to go on and start a working group to fix the imminent problems inherent to multicast over WLAN. This should have been done quite some years ago. Even if such a working group would be established today it would be years until a proper protocol change would be released. This just can't be. Maybe we should switch off WLANs alltogether. Broken stuff should not be used.
 


Java und Alsa Sound10.08.2012

Eine funktionierende Alsa-Konfiguration sollte einen doch glücklich machen - denkste: die erste Java Applikation, die Soundausgabe braucht, und schon geht der Mist los. Nicht dass hier Alsa etwas dafür kann. Java besteht auf einem Hardware-Device und somit auf exklusivem Zugriff - ein Schelm, der hier orakelt, dies könnte bewusst geschehen sein.

Aber wo ein Wille ist, ist ein Umweg. Dieser besteht aus dem snd-aloop Kernel Modul und der alsaloop Applikation. Wir erzeugen jetzt erst einmal vier Alsa Loop Devices:

modprobe snd-aloop id=loop1,loop2,loop3,loop4 enable=1,1,1,1 pcm_substreams=2,2,2,2 pcm_notify=0,0,0,0

Damit erhalten wir in /proc/asound/cards zusätzlich zu den bereits vorhandenen Sound Devices vier Loop Devices:

 

 0 [NVidia         ]: HDA-Intel - HDA NVidia
                      HDA NVidia at 0xa0000000 irq 21
 1 [M2496          ]: ICE1712 - M Audio Audiophile 24/96
                      M Audio Audiophile 24/96 at 0x3040, irq 10
 2 [HDMI           ]: HDA-Intel - HDA ATI HDMI
                      HDA ATI HDMI at 0xa0510000 irq 71
 3 [loop1          ]: Loopback - Loopback
                      Loopback 1
 4 [loop2          ]: Loopback - Loopback
                      Loopback 2
 5 [loop3          ]: Loopback - Loopback
                      Loopback 3
 6 [loop4          ]: Loopback - Loopback
                      Loopback 4
Jetzt erstellen wir eine Konfiurationsdatei für alsaloop, nennen wir sie /etc/asound.loop:
# loop 1
-C hw:loop1,1,0 -Pdefault -t 500000 -S 0
# loop 2
-C hw:loop2,1,0 -Pdefault -t 500000 -S 0
# loop 3
-C hw:loop3,1,0 -Pdefault -t 500000 -S 0
# loop 4
-C hw:loop4,1,0 -Pdefault -t 500000 -S 0
Wir müssen jetzt nur noch alsaloop als Daemon starten:
alsaloop -g /etc/asound.loop -d
So. Und jetzt? Ganz einfach. In der entsprechenden Java Applikation als Audio Device z.B. loop1 [plughw:3,0] auswählen (es muss immer das Subdevice 0 sein) und schon funktioniert Java Audio. Zumindest bei mir. Dass durch das Buffering von alsaloop Verzögerungen entstehen, ist leider unumgänglich, da alsaloop ansonsten lockere 100% CPU benötigt, was selbst in Multicore-Zeiten etwas viel ist. 
 

Alsa - konfigurationslos glücklich...21.07.2012

Es gibt Dinge, die sollten so simpel sein. Dazu gehört Alsa. Laut den Entwicklern ist ja erst einmal keine Konfiguration notwendig. Gut. Aber ich bin ja ein Anwender mit Ansprüchen. Meine besonderen, ganz speziellen Wünsche, die mit Sicherheit ja von niemandem sonst benötigt werden, beinhalten die Wünsche, Audio auf alle Ausgänge einer Soundkarte (und auch auf alle HDMI-Ausgänge) gleichzeitig auszugeben und diese von mehreren Applikationen (inklusive kvm-qemu und pulseaudio) gleichzeitig nutzen zu können und den Standardeingang für alle Applikationen (inklusive kvm-qemu und pulseaudio) gleichzeitig nutzen zu können. Weiterhin sollten alle digitalen Ausgänge einen Lautstärkeregler haben.

Ich vermute mal, ich bin der einzige mit solchen Wünschen. Anders kann ich mir den Aufwand, den es braucht, Alsa entsprechend zu konfigurieren, nicht vorstellen. Kein System, auf dem /etc/asound.conf weniger als 300 Zeilen hat. Und Tage, die es braucht, eine solche Konfiguration zu erstellen.

And die pulseaudio Freaks. Nein, pulseaudio ist nicht besser. pulseaudio erkennt - auch via udev - zumindest auf einem meiner Systeme den Standard-Mikrofoneingang nicht. aber das ist das kleinste der Probleme. Sobald kvm zum Einsatz kommt (Virtual Machines, die automatisch gebootet werden und via ssh/xdmcp erreichbar sind), muss pulseaudio systemweit gestartet werden, was ja soooo empfohlen wird... - wenn ich Audio ernsthaft verwende (und ja, das tue ich, mein Mischpult - Tascam - allein kostet schon einiges und wenn ich mir dann so ansehe, was ich so von TC, Yamaha, Roland, Mackie & Co, besitze), nutze ich jack.

And die kvm-qemu-Entwickler: warum nur muss die Environment-Variable QEMU_AUDIO_DRV gesetzt werden, warum gibt es keine Command Line Option? Und warum funktioniert QEMU_AUDIO_DRV=pa nicht richtig (erzeugt jede Menge Störgeräusche), während QEMU_AUDIO_DRV=sdl mit "pulse" als SDL-Output funktioniert?

Dann gibt es so Kleinigkeiten wie z.B. dsnoop: Man suche mal auf der Alsa-Website nach einem Hinweis, das das Input-Device inklusive "subdevice" spezifiziert werden muss, damit dsnoop tatsächlich funktioniert. Solche "Kleinigkeiten" kosten dann Stunden (die sich zu Tagen summieren). Das beste ist dann, wenn das finale "plugdev" Mickey-Mouse-Sound zur Folge hat und das Konfigurationskonzept (mal wieder) überarbeitet werden muss.

Immerhin habe ich jetzt eine Konfiguration, die sowohl mit pulseaudio (KDE) als auch jack zusammenarbeitet, von kvm-qemu genutzt werden kann und auch so einfache Dinge wie vlc-Audio an alle Ausgänge erfüllt. Dies in Verbindung mit einer gezähmten pulseaudio Konfiguration, die nur virtuelle Alsa-Geräte verwendet und sich von der Audio-Hardware fernhält.

Für den geneigten Leser, der eine entsprechende Basiskonfiguration zur eigenen Anspassung sucht: siehe Downloads.


Kabel Deutschland - die unendliche Geschichte11.02.2012

Ok, sehen wir uns mal die AGBs Stand Januar 2012 an. Dabei fällt sofort im Bereich "Allgemeine Geschäftsbedingungen Internetanschlüsse" der Abschnitt 4.1.8 auf. Ich zitiere mal:

"den Zugang zum Internet nicht zum Betreiben eines Servers und/oder für dauerhafte Vernetzung oder Verbindung von Standorten bzw. Telekommunikationsanlagen des Kunden zu benutzen,"

Analysieren wir das mal:

- diese Website wäre damit bezogen auf solche AGBs illegal
- jede Art von work@home wäre somit laut der AGBs illegal
- das Betreiben eines VPN von Handy nach Hause wäre gemäß dieser AGBs illegal
- die Nutzung jedweder TCP basierten Verbindung von unterwegs nach Hause wäre, da TCP an sich eine dauerhafte Verbindung darstellt, laut dieser AGBs illegal
- selbst der testweise Abruf einer Seite einer eigenen Website oder deren Aktualisierung wären wohl ebenfalls, da TCP basierend, illegal
- somit wäre also auch die Nutzung eines jedweden eigenen Accounts im Internet illegal
- damit ist also die Nutzung jeder Site, die eine Authentifizierung erfordert, illegal, da es sich um eine "eigene Verbindung" handelt
- in Folge wäre also auch der Zugriff auf jede Site, die mit Cookies, da personalisiert, arbeitet, illegal, da es sich um eine Art "eigener Verbindung" handelt

Der Zugriff auf der größten Teil des Internets und webbasierte Kommunikation ist also somit von Kabel Deutschland (im weiteren KDG genannt) verboten. Sehr nett.

Ich würde sogar vermuten, dass dieser Abschnitt in Verbindung mit Abschnitt 4.1.9 (der geneigte Leser bemühe sich bitte selbst um die AGBs) dazu genutzt werden kann, um jeden unliebsamen Kunden mit zu hohem Datenvolumen wegen "Netzschädigung" umgehend zu kündigen. Ähnliches dürfte wohl für "politisch" unliebsame Kunden gelten.

Bin ich mal froh, dass ich nicht KDG Kunde bin. Insbesondere auch deshalb, weil deren Außendienstmitarbeiter wohl "geschulte Juristen" sind. Baut ein KDG Mitarbeiter oder Beauftragter vor wenigen Wochen für das Gebäude, in dem ich wohne, in meiner Garage (der Kabelanschluss befindet sich eben dort) einen Filter ein und fragt mich, warum ich KDG nicht nutze. Auf meine naheliegende Antwort (s.o.) behauptet er dann ganz frech, er kenne die AGBs aller Anbieter, insbesondere meines Anbieters, ganz genau - und alle hätten schlechtere AGBs als KDG. Ein Schelm, der hier nicht an Drückerkolonnen denkt...

 


LTE - na und?11.02.2012

 LTE, was soll das?

OK, ich finde es ja gut, dass es mehr Geschwindigkeit für Endgeräte geben soll. So es denn auch Endgeräte gibt. Aber es scheint wohl besser zu sein, ein Edge-fähiges Endgerät zu besitzen, solange man nicht in einer mit Politikern verseuchten Metropole wohnt. Ich für meinen Teil kann jedenfalls bis heute in einer Stadt mit mehr als 30000 Einwohnern täglich den T-Mobile Wahnsinn beobachten.

Mein Handy bucht sich, so ich mich auf der richtigen Seite meiner Wohnung aufhalte, in einen etwa 4km entfernten Sendemast an der Autobahn ein, um zumindest GPRS Geschwindigkeit zu erhalten - auf diese Entfernung ist von HSPA keine Spur zu sehen. Der Sendemast in Sichtweite dagegen (ca. 100m entfernt) bietet (wen wundert es) maximal Edge.

Beiläufig sei noch erwähnt, dass bezüglich Outdoor VDSL DSLAMs dieser Firma (die T-Online Variante) in den nächsten Jahren laut Insidern nichts geplant ist - somit ist es auch hier mit breitbandigen Datenverbindungen Essig, auch wenn es "natürlich" VDSL gibt - Indoor in Vermittlungen mit entsprechender Bevölkerungsreichweite, aber laut Statistik wird damit in dieser Stadt ja VDSL geboten...

Es ist scheinbar völlig egal, wer der Anbieter ist, Geschwindigkeit wird scheinbar nur politikerbezogen ausgebaut. Macht aber nichts, denn was dem Normalbürger an sogennanter "Flatrate" angeboten wird, ist gelinde gesagt eine Frechheit in Form eines verkappten Volumentarifs. Jenseits des Volumens wird typischerweise nur noch GSM-Geschwindigkeit geboten. Es wäre doch einmal interessant, wenn sich jemand darum kümmern würde, den Begriff "Flatrate" gesetzlich mit der entsprechenden Kondition zu verbinden. Aber Politiker-Handies werden ja vom Volk bezahlt...

 


Es gibt noch funktionierende und preiswerte Switches12.08.2011

Für das Home Office braucht der Entwickler durchaus Switches, die einiges an Funktionalität bieten, bezahlbar sind und nicht mit lauten Lüftern den Spass an der Arbeit verderben. Für gewöhnlich reichen hier Layer 2 Switches, das Routing wird von anderen Komponenten übernommen. Nun gibt es diverse Switches, die verschiedenste Funktionalitäten bieten (sollen) und davon so einige, die das nicht halten, was sie versprechen wie z.B. der Cisco SLM2008. Somit liste ich jetzt einmal typische Anforderungen, die ich an einen kleinen und bezahlbaren Layer 2 Switch stelle:

  • lüfterlos, mindestens 8 Ports
  • GBit und Jumbo Frame Support mit Unterstützung einer MTU von 9000
  • browserbasierte Konfiguration
  • POE PD, d.h. der Switch kann über POE mit Strom versorgt werden
  • LACP für Uplink Port Trunking
  • RSTP zur Erkennung von Netzwerk-Schleifen
  • VLAN (802.1q) Unterstützung
  • IGMP Snooping und Querying mit mindestens IGMPv2 unter Berücksichtigung der VLANs
  • DSCP zur Datenpriorisierung

Das ganze dann zu einem bezahlbaren Preis. Und dann auch noch funktionierend. Ja, sowas gibt es tatsächlich. Nennt sich GS108T-200GES (kurz GS108Tv2) und kommt von Netgear. Kostet ca. 95.-€ und ist sein Geld wirklich wert. Kann noch viel mehr als in den obigen Anforderungen aufgelistet ist. Was der Switch leider nicht kann (mein Wunschzettel an Netgear):

  • IGMPv3
  • MLDv1/MLDv2

Ist aber erträglich, wenn auch die fehlende MLD Unterstützung weh tut. Aber welcher der preiswerten Switches kann denn schon mit IPv6 umgehen (das aber ist ein ganz anderes Thema).

Kleiner Seitenhieb am Rande: wer jetzt von Cisco träumt, hat sicherlich auch einen privaten Wartungsvertrag mit Cisco abgeschlossen, um die Fehler in den Cisco Produkten beseitigt zu bekommen... - ich habe jedenfalls vier SLM2008 im Schrank liegen, die ich guten Gewissens nicht einmal gebraucht verkaufen kann.

 


Spass mit Cisco SLM200831.07.2011

 Es gibt doch Dinge, die glaubt man einfach nicht. Beispiel Cisco: da wird doch IGMP gross und breit spezifiziert - aber: die eigenen Produkte halten sich nicht daran und um diese Fehler zu melden, soll man auch noch zahlen!

Um es genau zu sagen:

Bei IGMPv2 unterdrückt der Switch die "leave group" Nachricht, was bei schnellem Wechsel von Multicast Feeds zu einer Art zeitlich begrenzem DOS führt (Resourcen an der Quelle erschöpft, oder Bandbreite erschöpft, oder ...).

Bei IGMPv3 kommt es noch härter: der Switch manipuliert Report Nachrichten, die mehr als eine Multicast-Gruppe beinhalten. Ergebnis ist ein kaputtes Paket mit fehlerhafter IGMP Prüfsumme. Dies bedeutet, dass je Netzwerkinterface, welches IGMPv3 nutzt, maximal ein Multicast empfangen werden kann.

Bei jeder normalen, auch den grossen Firmen ist es in solchen Fällen möglich, Fehler zu melden. Positives Beispiel Netgear: ich hatte mit einem Netgear-AP Probleme. Fehler gemeldet, Beta-Firmware erhalten, Problem behoben. Negatives Beispiel Cisco: ich kann, ohne Geld zu zahlen, nicht einmal Fehler melden.

Erde an Cisco: geht es noch ?!?

FAQ:

Frage: Und warum braucht man jetzt IGMP? Antwort: Für Multicast
Frage Und wofür braucht man Multicast? Antwort: Für solche Sachen wie Audio-Streams, IPTV und ähnliches.

 


Die Westerwelle überrollt Japan30.03.2011

Guido war in Urlaub. Wohl weiter weg. Hat man gemerkt. Sonst wäre wohl Japan nicht von dieser Westerwelle überrrollt worden. Wäre er mal besser daheim geblieben. Aber da war das allgemeine Verhalten ja sehr merkelwürdig. Es wurde mit brüderlelicher  Einheit der Choral der Vergesslichkeit gesungen. Also das, was vom Wähler weltweit erwartet wird. Denkvemögen bis etwa 22:00 Uhr [Ende der öffentlich geschlechtlichen Tagesschau zuzüglich Stressabbau-Biervernichtungs-Toleranzzeit inklusive Wechsel des Feinripps. Ok. Feinripp. Abzüglich der blauen BW-Shorts und des neurotischen Schäferkläffs (ich bitte die wenigen mir bekannten Ausnahmen hiermit um Entschuldigung) bleibt da nicht viel übrig]. Da braucht man schon eine strahlende Zukunft. Guido grinst. Das hat er sich sich verdient! Das strahlt, bis es graust. Und wenn es denn zu teuer wird, so wird das Schäuble für Schäuble gerichtet. Wozu gibt es denn nun Vitamin B, wenn nicht zur Gesunderhaltung sämtlicher Aufsichtsratsgremien mit Regierungsvertreterbeteiligung. Frankreich zeigt uns doch, wie es geht: wenn zuviele AKW Probleme die Presselandschaft verunreinigen, werden die Nachrichten einfach nach Lybien verschoben. Hat Guido zwar auch versucht, aber da muss er wohl noch viel lernen...


ESET NOD32 Antivirus 423.07.2009

ESET NOD32 Antivirus 4 ist eigentlich ein sehr ressourcenschonendes Antivirusprodukt und damit sehr brauchbar für Netbooks. Ich hatte allerdings das Problem, dass mein Acer Aspire One Pro (Windows XP Professional SP3) nach der Installation nicht mehr booten wollte. Dieses Problem kann aber behoben werden, wenn der nachfolgende Registry-Wert im abgesicherten Modus von 1 auf 2 geändert wird:

HKEY_LOCAL_MACHINE/SYSTEM/CurrentControlSet/Services/ehdrv/Start

Comag SL100 HD24.05.2009

Der Comag SL100 HD ist ein preiswerter HDTV Sat Receiver mit PVR Funktion. Leider ist es mit dem Receiver nicht möglich, ohne Splitting aufzunehmen. Nach einer Analyse der gespeicherten Dateien vermute ich, dass dies wohl aus technischen Gründen (Dateiformat) so bleiben wird.

Die üblichen Werkzeuge wie ProjectX, tsMuxeR oder REPLEX zum Verarbeiten der Dateien des Comag haben Probleme, da die Split-Dateien mehr Daten beinhalten, als benötigt. Daher habe ich nun ein Merge-Utility geschrieben, dass auf meiner minimalen Dateianalyse der Comag Dateien von Firmwareversion E178 beruht. Die erzeugte Datei kann dann von den üblichen Werkzeugen weiterbearbeitet werden, ohne dass es Störungen an den Split-Grenzen gibt.

Das Merge-Utility ist unter Linux getestet und sollte unter Windows ab Windows 2000 genauso funktionieren (das Archiv enthält eine vorkompilierte Windows Version). Nachfolgend nun ein Beispiel, wie unter Linux (Windows ist sehr ähnlich) eine MPEG2 Transportdatei aus einer  Comag SDTV Aufzeichnung entsteht:

dvrmerge info.dvr tmp.dvr
java -jar ProjectX.jar -out . -name tmp -tots tmp.dvr
rm -f tmp.dvr tmp_log.txt
mv -f tmp.new.ts result.ts


Wichtig ist dabei, dass alle Dateien der Aufzeichnung inklusive info.dvr zur Verfügung stehen, da dvrmerge alle Dateien benötigt.


DAB - Dead Audio Broadcast05.05.2009

DAB ist tot. Das ist allerdings wenig verwunderlich. Warum sollte Otto Normalverbraucher auch für einen DAB Empfänger 70€ mehr bezahlen als für einen UKW Empfänger, wenn er dann doch nur die selben öffentlich rechtlichen Programme empfangen kann? Und dann die Radios weitestgehend so aussehen, als hätten deren Designer dringend einen Entzug nötig?

Lokalradios, das wäre es gewesen. Aber die hat man ja erst einmal in das sogenannte L-Band, das ja zwangsläufig keine Sendereichweite hat, verbannt. Und selbst jetzt, da die wenigen verbliebenen privaten Lokalsender auf Band III senden, ist die Sendeleistung für diese Bouquets so reduziert, dass man z.B. die nürnberger Privatsender in einer Entfernung von 40km nur mit einer Aussenantenne oder Dachantenne empfangen kann - man betrachte sich jetzt einmal die verfügbaren DAB Radios und zähle, wieviele davon den Anschluss einer externen Antenne ermöglichen...

So gesehen bin ich der KEF dankbar, dass die finanziellen Mittel für den DAB Ausbau gestrichen wurden. Ich bezahle doch eh schon Zwangsabgaben für Fernsehprogramme, die ich nicht sehen will, da sie staatlicher Zensur unterliegen (wer es nicht glaubt, sollte mal überprüfen, was der BR zu Analogzeiten statt "Scheibenwischer" ausgestrahlt hat).

Möglicherweise hätte ja auch eine Autoradio-Abwrackprämie geholfen. Es ist einfach unsinnig, dass die Industrie primär nur Kofferradios angeboten hat. Zielgruppe für neue Techniken bleiben erst einmal Freaks und dann die junge Generation. Wer nun glaubt, dass sich diese Zielgruppen für Kofferradios interessieren, der irrt gewaltig. Die Freaks benötigen sowohl stationäre Empfänger zur Ergänzung der HiFi-Anlage, als auch die mobile Variante für den KFZ-Einbau. Die junge Generation hätte DAB-MP3-Player Kombis im MP3-Player Format sicherlich angenommen. Otto Normalverbraucher hätte DAB überhaupt erst einmal wahrgenommen, wenn Neufahrzeuge en masse mit entsprechenden Empfängern ausgerüstet worden wären.

Aber das ist eben wie bei RDS, wo zuerst alles mögliche Brimborium wie Titelanzeige gesendet werden musste - die "Killerapplikation" TMC, also kontinuierlich ausgestrahlte Verkehrsinformationen, wurde ganz am Schluss implementiert. Und da es keine vernünftige Integration von Navigationsgeräten in Fahrzeugen gibt, weil erstere eine deutlich kürzere Halbwertszeit haben als letztere, verwendet Otto Normalverbraucher weiterhin Saugnapf und Wurfantenne für sein Navigationsgerät mit TMC. Die am besten funktionierende Schnittstelle zwischen Fahrzeugherstellern und Herstellern neuer Technik wird wohl immer der Zigarettenanzünder bleiben.

Es wäre schon möglich, DAB über einen Neuanfang zu retten: Technikwechsel mindestens zu DAB+ mit Entschädigung der wenigen DAB Empfänger Besitzer (50€ Abwrackprämie für die ca. 200.000 DAB Radios in Deutschland wären doch Peanuts, oder?). Ohne Entschädigung allerdings würden die wenigen, die sich Eigentümer eines DAB Radios nennen, derart vergrault, dass wohl niemand mehr einen wie auch immer gearteten Empfänger kaufen würde (empfohlene Mundpropaganda: "Kauf das Radio oder Aktien, ist eh in einem Jahr beides nichts mehr wert"). Aussendung alternativer Programme mit hinreichend Sendeleistung über diese Technik, damit die Anschaffung eines Empfängers überhaupt erst interessant wird. Und dann: Werbung, Werbung, Werbung.

Aber ich glaube, dass das niemals passieren wird. Die öffentlich rechtlichen Sender werden ihre Sendeplätze nicht aufgeben, die Kosten für Lokalradios zu hoch bleiben und die Politik wird nicht daran interessiert sein, artfremde, also private Sendeformen zu ünterstützen.

Ich persönlich habe ausser dem Autoradio inzwischen keinen UKW-Empfänger mehr, den ich benutze. Der vorhandene DAB-UKW Empfänger staubt in einer Ecke des Hauses vor sich hin, keine Ahnung, ob der noch funktioniert. Vielleicht sollte der Staat das durch den gestrichenen DAB Ausbau eingesparte Geld in neue Sirenen investieren, da den hoffentlich nie eintretenden Katastrophenfall sonst keiner mehr wahrnimmt.


ISDN ab Linux 2.6.27: ein Albtraum10.01.2009

Ich bin ja Optimist. Deswegen erwarte ich denn auch, dass gewisse Funktionalitäten, die es gibt, weiterhin zur Verfügung stehen. Mitnichten. Zumindest nicht dann, wenn es um Linux und ISDN geht. Ja, ich brauche ISDN4Linux. Es mag zwar als veraltet gesehen werden, aber man zeige mir eine vernünftige andere Möglichkeit, z.B. eine SMS via SMS-Center zu verschicken. Nein, nicht per Internet, denn die SMS kann durchaus beinhalten, dass genau diese Verbindung nicht mehr besteht...

Vielleicht wäre dies ja auch via CAPI, mISDN und capidrv möglich gewesen - nun gut, wir leben im post-2.6.27-Zeitalter und somit in der Periode von mISDN v2. Dabei gibt es nur ein Problem. Der CAPI Support ist in mISDN v2 entfallen und es gibt derzeit wohl nur eine einzige Anwendung. Somit gibt es auch keinen Zugang via ISDN4Linux mehr. Mindestens ebenso schlimm ist die Tatsache, dass im Vanilla-Kernel die mISDN-Treiber für HFC-USB basierte ISDN-Modems immer noch fehlen.

Nun ist es aber so, dass der einzige Weg, Asterisk (die VoIP-Telefonanlage) und Linux ab 2.6.27 zu verheiraten, über mISDN v2 und LCR führt (Wir erinnern uns: es gibt ja kein mISDN v1 mehr im Kernel). Die bedeutet bei Verwendung von HFC-USB basierten ISDN-Modems zuerst einmal, den Kernel zu patchen und ann die mISDN v2 Userspace Tools zu installieren.

Aber da war doch noch ein Problem? Ja richtig, es wird ja auch noch ISDN4Linux benötigt! Und aus physikalischen Gegebenheiten heraus können nur in meinem Fall nur USB ISDN Modems verwendet werden. Also, kompiliere man Support für ISDN4Linux und HiSax mit Begrenzung auf eine "Karte" und HiSax HFC-USB Support in den Kernel. Weiterhin erhält dann der Kernel Support für mISDN v2 nebst zugehörigem mISDN v2 HFC-USB Support. In der Datei drivers/isdn/hardware/mISDN/hfcsusb.c wird noch schnell module_init(hfcsusb_init); gegen late_initcall(hfcsusb_init); getauscht, damit HiSax eine Chance erhält, ein HFC-USB Gerät für ISDN4Linux zu requirieren.

Somit ist es doch ganz enfach: Man braucht nur einige Kernel Patches, einen zusätzlichen freien USB-Steckplatz, ein zusätzliches USB ISDN Modem und einen ISDN-Y-Adapter, um sowohl Asterisk auf der einen Seite, als auch Basisfunktionalität wie (i)ppp (auch mit Rückruf!) und SMS-Versand auf der anderen Seite betreiben zu können. Ganz zu schweigen von der Einwahl auf das lokale System via Handy (wenn sonst nichts mehr geht, kann HSCSD immer noch sehr nützlich sein).

Da bleibt mir nur noch eines bezüglich der ISDN-Entwickler zu konstatieren: Die spinnen, die Römer!


Linux O2Micro PCMCIA Smartcard Leser07.01.2009

Der O2Micro PCMCIA Smartcard Leser ist jetzt unter Linux mit AqBanking einsetzbar. Ich habe den o2scr Treiber dahingehend ergänzt. Derzeit muss mit Subversion der aktuelle Code (Trunk) geholt werden. Ab Release 1.0.4 ist dann der Code in den Releases enthalten.