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Die Sache mit KRITIS18.02.2026

Kritische Infrastruktur, also, so etwas gibt es doch hierzulande nur auf dem Papier. Und die Betreiber eine Papierinfrastruktur in die Pflicht nehmen zu können, wenn die die Vorgaben nicht einhalten, also das ist doch nicht vorgesehen, Papier ist doch geduldig...

Enfaches Beispiel: An meinem Wohnort gab es letztes Jahr durch einen Schaden an einer Mittelspannungsleitung mitten im Hochsommer einen sechsstündigen Stromausfall. Auch nach Stunden war auf der Homepage des kommunalen Energieversorgers keinerlei Information zu finden. Dabei sind die KRITIS-Vorgaben doch eindeutig. Später auf das Informationsdefizit angesprochen hat dann der Energieversorger auf eine "Bandansage" verwiesen. Toll. Da kommt dann der nächste KRITIS-Betreiber ins Spiel. Die DSLAMs der lieben Telekom waren nämlich Sekunden nach Beginn des Stromausfalls tot. Die Notstromversorgung scheint hier weggealtmaiert worden zu sein. Das ist dann insbesondere für alte und nicht technikaffine Menschen äußerst hilfreich.

Versucht man nun, herauszufinden, wo es denn die Möglichkeit gibt, sich über derartige Misstände zu beschweren, stellt man umgehend fest, dass für das gemeine Volk keinerlei Anlaufstelle vorgesehen ist. Wo käme man da auch hin, wenn Hinz und Kunz sich über KRITIS-Betreiber beschweren könnten, denen die Regeln egal sind. Merke: wenn es keine Beschwerden gibt, haben alle die Vorgaben eingehalten und man ist glücklich und zufrieden. Deshalb darf es auch keine Möglichkeit geben, sich zu beschweren. Deutschland live, als wäre Altmaier überall!


Moderne Technik nach Art des Staates18.02.2026

Sirenen und Meldeempfänger - das war ja schon früher eine staatstragende und höchst geheime Angelegenheit. Es durfte doch niemand wissen, das bei etwa 85-86MHz, also direkt neben dem UKW Rundfunk, Mehrtonfolgen ausgesendet wurden (die Älteren kennen solche Töne noch von Tastentelefonen), die dann die Meldeempfänger und Sirenen auslösten. Wenn  dann heute mancherorts mit "höchst krimineller Energie" plötzlich Sirenen zur Auslösung gebracht werden, schwant mir da etwas... - ist hier möglicherweise "modernste" Technik im Einsatz?

Es durfte ja auch niemals sein, dass auch nur irgendjemand der Diensten die auf diesen Frequenzen sendeten, lauschte. Da hätte man ja z.B. erfahren können, dass die Autobahnpolizei pflichtschuldigst mehrere Streifen zur Suche nach einem Bundeswehrgeneral einsetzte. Es war ja auch eine Katastrophensituation eingetreten. Uniform-zuhause-vergessen-Alarm, gibt doch nichts Schlimmeres!

Dass das gemeine Volk von derartigen Rettungsaktionen unzensiert erfährt, muss natürlich verhindert werden. Deswegen muss der komplette Funk ja verschlüsselt ablaufen. Unter Nutzung der guten deutschen Mobilfunknetze funktioniert das ja auch hervorragend, die Dienste verlassen ja sowieso nie die Hauptstraßen. Und für das Gelände hat man ja noch den Kurzstecken-Buschtrommel-Funk, der in einem Frequenzbereich liegt, der die alternative Nutzung von Megafonen nahelegt.

Egal, echte Katastrophen passieren hierzulande doch nicht, zumindest nie in der Legislaturperiode der verantworlichen Politiker. Dann wären zumindest aus der Ahrtal-Katastrophe Lehren gezogen worden. Aber die Dienste bleiben weiter von einander abgeschottet und wenn man erfährt, dass die Mobilfunkbetreiber Angst for Klareis haben, weil sie sich den Einbau von Antennenheizungen schenken durften, wird klar, dass beim nächsten größeren Unglück die Verleiher von Buschtrommeln  erneut das große Los gezogen haben werden. Die Kongas gibt es dann preisgünstig im Doppelpack mit Trommler, damit die Kommunikation bei ausgefallenem Mobilfunksystem und überregional zusammengezogenen Hilfseinheiten dann doch wieder irgendwie stattfinden kann.

Oder hat die CDU/CSU am Schluss noch ein geheimes Lager für Kupferdraht und Faxpapier eingerichtet, damit im Bedarfsfall schnell effiziente Leitungen gelegt werden können und eine hinreichende Anzahl von Faxgeräten ohne Papierengpass genutzt werden kann?

Die Frage ist ja durchaus gerechtfertigt, denn auch ohne große Katastrophen funktioniert die Kommunikation zwischen den Einsatzkräften doch soooooo gut. In meiner geographischen Nähe gabe es jedenfalls einen Todesfall, da die zuständige Rettungsleitstelle kein freies Rettungsfahrzeug hatte. Die Rettungsleitstelle des Nachbarbezirks hatte allerdings viele freie Fahrzeige und einige waren nur wenige Kilometer vom potentiellen Einsatzort entfernt stationiert. Nun war allerdings dem Personal der zuständigen Leitstelle weder die Nummer der Nachbarleitstelle bekannt, noch hätte dort wohl jemand eigenverantwortlich angerufen. Es brauchte dann einen toten Menschen mit entsprechender öffentlicher Reaktion, bis eine Direktverbindung zwischen den Leitstellen geschaffen wurde, die auch benutzt werden darf.

Ja, das ist das Schaffen und Wirken der CSU.  Da geht man eben über Leichen, weil die Totalüberwachung doch so viel wichtiger ist.


Und wieder Unglaubliches aus vergangenen Tagen18.02.2026

Früher begab es sich, dass Halbleiterhersteller sich freuten, wenn man sich für ihre Produkte interessierte und die Verfügbarkeit von Datenblättern war selbstverständlich - da wurden dem engagierten Hobbyisten schon einmal Testmuster kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Heute scheint es sich dabei um höchst geheime und primär militärisch genutzte Technologie zu handlen. Das Verlangen des Kunden, auf ein Datenblatt eines bekannten Herstellers billiger, pardon, preiswerter Netzwerk-Chips zugreifen zu wollen, was für ein Angriff auf die Demokratie, das muss einfach verhindert werden. Wo käme man denn hin, wenn der Kunde Einblick in die höchst geheime Raketentechnik zur Abschaltung der Phy-LEDs bekäme, das wäre ja Hochverrat!

Möglicherweise sollte sich die EU anstelle von Staubsaugern mit realen Problemen beschäftigen. Der Mangel an Zugriff auf notwendige Dokumentation behindert unter anderem erfolgreich das Recht auf Reparatur. Aber da hat Zensursula schon vorgesorgt. Dann muss der Kunde eben "preisgünstige" Fertigkomponenten des Produktherstellers kaufen, anstatt die Frechheit begehen zu wollen, selbst den Lötkolben anzuheizen. Kann ja nicht sein, dass man nicht bei Rei Bach bestellt.

Und es ist ja auch nicht so, dass diese dreisten Menschen jemals etwas entwickelt hätten. Das haben doch immer nur die Kleinstbetriebe mit mindestens einem angestellen Lobbyisten gemacht, sieht man ja gut an so etwas wie 3D-Druckern - (der Sprecher bekommt etwas in sein Ohr geflüstert und verläßt mit hochrotem Kopf eilig die Bühne...)


Modern Heaters18.02.2026

These are not what you probably think. When its cold enough just use the proper amount of POE splitters for a warm and cozy feeling inside. Honestly, since how many years GaN based technology has been an established standard for power supplies? And aren't POE splitters more often than not used in areas with little ventilation? So why are all POE splitters today heaters which should only be allowed to be sold with protective gloves? Let's look at an 802.3at POE splitter supplying 25W. If modern technology would be used such a device should have an efficiency of at least 85%. This means that in the worst case a maximum of 4.4W should be converted to heat. In reality, however, such a splitter has a large metal case for heat dissipation and gets hot enough to fry eggs. Now, there's no need to measure to know, that the efficiency of such a device is quite less than 85%. Yes, current state of the art technology for POE splitters seems to be using designs and components from the previous century. This is horrible.


Die gute alte Zeit...18.02.2026

Es gab vor vielen Jahren hierzulande eine Zeit, in der man elektronische Komponenten bestellen konnte. Diese waren tatsächlich zumeist verfügbar und wurden umgehend geliefert - Ware, die nicht am Lager war, wurde selbstverständlich nachgeliefert. Kleine Teile wurden gerne kostengünstig in Luftpolstertaschen versendet. Wenn man Glück hatte, lebte man in einem Teil des Landes, in dem Ladengeschäfte betrieben wurden, in denen die Komponenten ohne Versandzeit erhältlich waren. Und das alles zu vernünftigen Preisen.

Man hörte dann immer ungläubig, dass das in der DDR ganz anders wäre und man dort sogar für Bananen anstehen müsse.

Dann kam die Wiedervereinigung. Der Westen wurde in der Folge langsam aber sicher zur DDR 2.0 umgebaut. Bauelemente bekommt man heute häufig nur, wenn man im Ausland bestellt. Hierzulande ist bis zu 90% der Ware typischerweise "nicht auf Lager" und wenn doch, zu exorbitanten Preisen. Versendet wird so ein Kubikzentimeter Ware natürlich im 0.25 Kubikmeter Karton, damit man das teure Stopfpapier endlich nutzen kann. Vorbestellen geht auch nicht mehr, dann müsste ein Händler doch das Risiko eingehen, Ware auf Verdacht zu bestellen, was für ein Unfug! Es ist doch viel besser, wenn sich die Kunden in eine Mailing-Liste eintragen müssen. Dann kann man in aller Ruhe abwarten, bis sich 100 Dumme finden und dann 10 Exemplare eines Artikels beschaffen, den man anschießend überteuert an den Mann oder die Frau bringen kann - die kaufen ja für jeden Preis, wenn es endlich mal wieder Ware gibt.

Und so weiß man heute ganz genau, wie sich das damals in der DDR angefühlt haben muss. Mehr noch, denn es gibt ja nicht einmal mehr Wartelisten. Da bleibt nur noch, nachzusehen, wer in den betreffenden Zeiträumen, zu denen dieser Unfug eingeführt wurde, an der Regierung war. Ach, die CDU/CSU? Wer hätte das gedacht...


Der Schlaf der EU18.02.2026

Die bösen Chinesen. Die wagen es doch, mechanische Bedienelemente am Lenkrad per Gesetz zu fordern! Und dann wollen die auch noch diese schicken und nicht auffindbaren versenkten Türgriffe verbieten! Es ist ja schon mehr als genug, wenn hierzulande solche Scharlatan-Organisationen wie der ADAC so etwas fordern und die Frechheit besitzen, Touchscreen-Fahrzeuge zukünftig abzuwerten. Das geht doch nicht!

Wie sollen den die armen, notleidenden europäischen Hersteller ihre Zwangs-Abos verkaufen, wenn es Bedienelemente am Lenkrad geben muss. Knöpfe ohne Funktion, das fällt dem Kunden bei der Probefahrt vor dem Kauf doch auf!

Und Unfälle, nun ja, Unfälle. Da muss man in der EU doch erst einmal mindestens 20 Jahre Daten sammeln. Dauert eben etwas, weil diejenigen, die die Daten sammeln sollten, gefühlt nach dem Motto "wenn man es nicht erschießen kann, interessiert es nicht" vorgehen. Und dann braucht es ja noch einige Jahre, die Daten auszuwerten. Anschließend wird einige Legislaturperioden lang das Resultat ausgesessen. Kennt man ja, wie das so funktioniert, siehe Abschaffung der Sommerzeit. Falls es dann zu einer Reaktion kommen sollte, dann mindestens mit einer Übergangsfrist von 20 Jahren, um die armen notleidenden Hersteller nicht so zu gängeln.

Würden die Chinesen das erst in 71 Jahren gesetzlich verankern, dann hätte man wenigstens einen Grund um zu meckern, weil das dann ein Jahr nach der Einführung in der EU passieren würde. Aber so? Die preschen einfach vor und verlangen Dinge, die Sinn ergeben? Und das vor der EU? Unmöglich!


Geldquelle?18.02.2026

Weil ich gerade daran denke - ich wundere mich ja schon geraume Zeit, von wem Opa Merz eigentlich bezahlt wird. Windkraftwerke sind überflüssiger Ballast, der bald wieder abgebaut werden muss und Solaranlagen nimmt man zähneknirschend hin und behindert deren Installation bestmöglich. Aber ein Fusionskraftwerk, am besten das ganz große, das die gesamte Republik mit Strom versorgt, das soll es dann sein.

Nun, dann soll Opa Merz doch erst einmal entscheiden, ob es ein Stellarator oder ein Tokamak sein soll. Oder vielleicht doch lasergestützte Fusion? Und seine Brille hat Opa Merz wohl auch vergessen, daher konnte er wohl im Kleingedruckten nicht lesen, dass die Gesamtenergiebilanz aller Varianten auf absehbare Jahrzehnte negativ ist -  dafür braucht der Dampfmaschinenfreund dann wohl auch die irrsinnige Menge an Gaskraftwerken - man muss das Fusionskraftwerk doch irgendwie mit Energie versorgen.

Und wenn dann tatsächlich das große Fusionskraftwerk die gesamte Republik versorgt, brauchen Waldimir, Donald und deren Kumpels nur noch einen Schwarm Drohnen, um das gesamte Land im Mittelalter versinken zu lassen. Daher erneut die Frage, von wem Opa Merz denn nun sein Geld erhält...


Die Sache mit den Warnungen18.02.2026

Ja, es wird doch immer wieder davor gewarnt, dass die durchgestrichenen Preise auf asiatischen Plattformen Fantasiepreise seien. Dabei wird aber geflissentlich verschwiegen, dass genau diese Fantasiepreise in der EU verlangt werden. Nehmen wir doch ein Beispiel. Ein Ultraschallschneider hat in Asien den durchgestrichenen "Fantasiepreis" von 179€, verlangt werden dann tatsächlich 77€. Sucht man nach genau diesem Modell im "Marketplace" des allseits bekannten Handelsriesen, dann kostet dieser Ultraschallschneider in der EU was? Ja, genau, 179€! Und wegen dieses klitzekleinen Preisunterschieds verlangt die EU demnächst Sonderabgaben, vermutlich zugunsten notleidender Großaktionäre, denen die "Beschaffung" russischen Kaviars auf den notwendigen Umwegen wohl zu teuer geworden ist.

Diese Sprüche, dass in Asien wohl alles subventioniert würde - nun, dann wären die Staaten dort ja reine Gelddruckmaschinen mit entsprechend horrender Inflation. Könnte es nicht sein, dass überbordene und lähmende Bürokratie in Verbindung mit dem Konzept, man müsse den dummen Kunden unter Vermeidung jedes unternehmerischen Risikos möglichst gründlich melken, ein Problem ist, das man hätte beseitigen sollen, anstatt Staubsauger zu regulieren? Aber nun gut, Flinten-Uschi kennt eben nur oliven Plüsch und Opa Merz ist begeistert von Dampfmaschinen, was soll man da schon erwarten...


Soso13.02.2026

Der internationale Sportgerichthof wird also CAS abekürzt. Alles klar, das bedeutet dann wohl "Caviar Assimilation Service". Und als solcher kann man es doch nicht verantworten, wenn von Russland getötete Menschen auch nur erwähnt werden. Zum Schutz des Kaviars braucht es da drastische Maßnahmen...

Was ich einerseits lächerlich und andererseits traurig finde, ist der Mangel an Zusammenarbeit der Athleten. Das Problem wäre schnell gegessen, wenn sich die Athleten einigen würden, bei diesen Zuständen einfach nicht mehr anzutreten. Dann kann diese verlogene Truppe von IOC ja den einzig antretenden "Neutral"-russischen Kumpels ihre politisch ach so wohlverdienten Medallien überreichen. Zukünftige Spiele fänden dann allerdings unter einer komplett neuen Organisation statt, was gut so wäre. Ende mit Rei Bach und Funktionären, für die hin-blattern das Normal ist. Ende mit politischem Speichelgelecke.


Mal 'ne Frage12.02.2026

Ist IOC die Abkürzung für "Idiotischer Ostrussischer Club"? Aber Moment - soll ja englisch sein, dann möglicherweise "Ivan's Organized Censorship"?


Abzocke Marke EU12.02.2026

Ab Juli werden jetzt also Aufschläge auf Asienimporte erhoben. Ist ja gaaaaaanz klar, dass alle Produkte aus Asien viel zu billig sind. Ist das wirklich so?

Nehmen wir doch als Beispiel ein 14cm langes USB C Verlängerungskabel. Benötigt werden fünf Stück. Hierzulande wird das "günstigste" für 6.99€ verkauft, macht dann also 34.95 - natürlich zuzüglich Versand. Natürlich kann man für dieses Kabel hierzulande auch mehr als 12€ pro Stück zahlen, wenn man will. Bestellt man stattdessen in Asien, kosten diese fünf Kabel 11.88€ inklusive Versand. Somit wird hierzulande im günstigsten Fall mehr als der dreifache Preis aufgerufen. Das ist doch gaaaaaanz bestimmt gerechtfertigt, oder?

Dabei sollte man auch noch bedenken, dass Ware hier regelmäßig per Schiffscontainer anlandet, was den Transport erheblich vergünstigt, während der private Kauf in Asien auch noch teuer per Flugzeug transportiert wird. Somit ist die effektive Preisdifferenz noch deutlich größer.

Die EU sollte, anstatt Einfuhrhemmnisse zu schaffen, erst einmal eine Preiskontrolle für Produktverkäufe in der EU einführen, dann könnte man auch hier irgendwann wieder einkaufen. Und Opa Merz sollte nicht ständig notleidende Großaktionäre mit Geld des schwerreichen Wahlvolks bewerfen. Dann wäre möglicherweise auch noch genügend Geld übrig, um in der EU einzukaufen.


Haftungsfrage12.02.2026

Ist doch so schön. Kundendaten außerhalb von einem sogenannten "Dienstleister" verarbeiten lassen. Da muss sich der Händler doch nicht um Sicherheit kümmern. Das macht ja angeblich der "Dienstleister". Und wenn der das, wie zu erwarten, verkackt, ist doch der verantwortlich, der Händler hat ja eine reine Weste. Und der gelackmeierte Kunde kann weder gegen den Händler vorgehen, der ja "unschuldig" ist, noch gegen den "Dienstleister", da er ja mit diesem keine Vertragsbeziehung hat.

Wie wäre es denn, wenn Opa Merz sich, anstatt die Vollüberwachung des Wahlvolks voranzutreiben, sich erst einmal um die Händlerhaftung kümmern würde? Der Händler könnte sich ja dann im Anschluß am Dienstleister schadlos halten, aber der Kunde hätte endlich eine Handhabe gegen Händler, die Billigst-Dienstleister mit entsprechender Security einsetzen. Dies kombiniert mit einer Pauschalstrafe zugunsten des Kunden, dann würde sich wohl so einiges zum besseren wenden.

Aber Opa Merz muss vermutlich gerade eine Folge der Jetsons ansehen. Das kennt er aus seiner Jugend und deswegen träumt er wohl auch davon, dass übermorgen mindestens 100 Fusionskraftwerke in Deutschland in Betrieb sind, die völlig kostenlosen Strom produzieren - natürlich nur für Industrie und andere notleidende Schwerreiche. Das Wahlvolk zahlt das ja alles, wie immer.


Ein Vorschlag an die EU09.02.2026

Es nervt. Ja, es nervt und kostet in der Summe Unmengen an Energie. Status-LEDs, die man nicht abschalten kann. Status-LEDs, die des Nachts Innenräume mit Disco-artigem Dämmerlicht erhellen. Status-LEDs, die teilweise sogar abschaltbar wären - die Information dafür von Herstellen aber nur in "vertraulichen" Datenblättern, an die man nur durch Zufall kommt, dokumentiert werden.

Wenn ich mir die Menge an Status-LEDs, die man zu 99.9999998% der Gerätelebenszeit nicht benötigt, so ansehe und den Stromverbrauch dieser LEDs in der Summe abschätze, könnte hier richtig Energie gespart werden. Es bedürfte nur einer EU Regelung, die dafür sorgt, das bei in der EU vertriebenen Geräten Status-LEDs abschaltbar sein müssen.

Merke: selbst wenn eine einzelne Status-LED nur 5 mW benötigt, muss man die Netzteilverluste zur Bereitstellung dieser Energie mit einrechnen. Dann sind das je Status-LED locker 50 mW. Geht man nun von 20 Status-LEDs je Wohnung aus, so wird je Wohnung 1 Watt für eben diese Status-LEDs verschleudert. Und das dann 24 Stunden am Tag. Rechnet man dann Betriebe mit ein, bei denen ein mehrfaches dieser LEDs leuchtet, so kann man allein für Deutschland einen konstanten Energieverbraucn von mindestens einem Megawatt für überflüssige und nervende Zwangsbeleuchtung abschätzen.

Hier wäre dann mal das leyenhafte Team der EU gefragt. Aber das ist ja an so etwas nicht interessiert. Staubsauger, ja die kennt man schon länger, die hat man fein säuberlich reguliert. Bis man allerdings LEDs wahrnimmt, werden wohl noch so einige Jahrzehnte vergehen, bis die zukünftigen Gereontokraten dann in ihrer Jugend von diesen LEDs so genervt wurden, dass sie etwas unternehmen.

Aber vielleicht hat ja auch die Klebeband-Lobby für den Erhalt der Status-LEDs plädiert. damit mehr Klebeband zum Abkleben dieser LEDs verkauft werden kann. Wundern würde mich das jedenfalls nicht.


Das Jammern des HDE09.02.2026

Aha. Der Einzelhandelsverband HDE fordert von Opa Merz einen Importstopp für private Käufe in Asien. Kann ja nicht sein, dass die Gierflation nicht bei dem schwerreichen Wahlvolk ankommt und notleidende Händler keine Mondpreise mehr verlangen können, um den Dienst-Maserati zu finanzieren. Da wird Opa Merz sicherlich gleich in Aktion treten.

Nun, sehen wir uns das mal im Elektronik-Bereich an. Wer keine Adleraugen mehr hat und wem die notwendige Spezialausrüstung fehlt, der kann SMD-Einzelkomponenten nicht nutzen und ist auf Breakouts angewiesen, die SMD basierte Grundschaltungen darstellen, die dann mit Anschlusspunkten in 0.1" und somit Normalgröße verwendet werden können. Betrachtet man sich die Preise für diese Komponenten, dann scheinen sich die EU Händler in Asien zu Endverbraucherpreisen einzudecken. Anschließend wird der Stückpreis dann mit dem Faktor 3 bis 10 (oder höher) multipliziert. Weil das noch viel zu billig ist, kommt dann noch eine Versandkostenpauschale hinzu, die preislich auf die Verwendung von platinhaltiger Kartonage hindeutet.

Damit diese überzogenen Gesamtpreise auch richtig zur Geltung kommen, wird dann so eine Bestellung - falls die Ware ausnahmsweise vorrätig ist - erst einmal mehrere Tage nicht bearbeitet. Ist ja unwahrscheinlich, dass ein Kunde die bestellte Ware auch noch zeitnah verwenden will. Typischerweise wird der Kunde aber sowieso aufgefordert, dem notleidenden Händler einen mehrmonatigen zinsfreien Kredit zu gewähren, da die Ware "derzeit nicht vorrätig" ist und dann Lieferzeiträume von drei Wochen bis zu drei Monaten angegeben werden. Kann ja nicht sein, dass so ein Händler auch nur ein minimales Geschäftsrisiko eingeht, das geht doch nicht, dass muss Opa Merz doch verhindern!

Dafür aber werden von eben diesen Händlern Preiserhöhungen ab Hersteller umgehend an Endkunden weitergegeben, was natürlich alle Lagerbestände einschließt. Wo käme man denn hin, wenn man den dummen Kunden nicht melken würde?

Und überhaupt, warum sollten Händler auch Produkte anbieten, die für Kunden von Interesse sind? Ich muss immer wieder feststellen, dass interessante Komponenten nur direkt in Asien erhältlich sind. Und das hat nichts mit technischen Mängeln oder ähnlichem zu tun. Es geht einfach um Produkte, die keine solche Massenware sind, dass ein typischer deutscher "kein Risiko bitte" Händler sie in das Programm nehmen würde, ist ja kein Massenverkauf möglich, das geht doch nicht.

Wenn dann DHL & Co. das zuzustellende Paket, nun ja, verlegen, beginnt in der EU der Stress erst so richtig. Da kann man dann gleich einmal einen Reschtsanwalt beauftragen, den notleidenden Händler über seine Lieferpflicht in Kenntnis zu setzen, weil sich der typischerweise Kunden gegenüber taub stellt.

Somit ist es also völlig nachvollziehbar, wenn entsprechende Komponenten von Verbrauchern direkt in Asien bestellt werden. Realistische Preise, akzeptable Versandkosten und Lieferzeiten, Erstattungsautomatismen bei Paketverlust oder verspäteter Zustellung - ein Service, der in der EU wohl verpönt ist.

Ich würde ja dem HDE und ähnlichen Verbänden anraten, erst einmal für Warenverfügbarkeit und Kundenservice in den eigenen Reihen zu sorgen, anstatt Importverbote zu fordern. Aber wie schon erwähnt, da muss man ja auf den Dienst-Maserati verzichten, das geht doch nicht.


Eiskalte Nachwirkung mit Zukunftsperspektive08.02.2026

Soso, da kommt vermutlich gerade wieder eine Altmeierei zum Vorschein. Bei Eisregen fallen wegen einer Eisschicht Mobilfunkantennen aus? Lasst uns schnell die Antennenheizung erfinden - Moment, die gibt es doch schon seit ewigen Zeiten. Aber da wurde den notleidenden und völlig verarmten Mobilfunkbetreibern der Einbau einer solchen Heizung wohl nicht zugemutet. Warum ich bei sowas immer nur an Altmeier denken muss? Obwohl: die Nachwirkungen des bescheuerten Andi werden wir wohl noch länger abzahlen müssen...

Nun, ich erwarte jetzt, dass Opa Merz den weinenden Mobilfunkanbietern sogleich das 2.4GHz Band zuspricht und WLAN plus Mikrowellenöfen umgehend verbietet. Dann könnte man sich bei hinreichend Sendeleistung die Heizung sparen, das ist doch so praktisch. Und das Volk soll, wenn es kommunizieren will, dies von der nächsten Polizeidienststelle aus tun, damit man die Vollüberwachung vereinfachen kann. Win-Win der Gereontokratie.


Schneckenpost06.02.2026

Briefpost darf inzwischen ja etwas länger dauern. Da freut sich die deutsche Post. Ist das nicht schön, wenn der Empfänger auf Ware wartet? Warum sollte man in Deutschland denn eine Sendung auch noch zustellen? So ein Aufwand! Laut Tracking ist diese Sendung seit Dienstag in den Fängen der Post. Und diese findet die Sendung so schön, die muss wohl jeder Mitarbeiter persönlich bewundern. Das dauert dann eben etwas, da kann man dem Kunden frühestens Samstag Hoffnung auf Zustellung machen. Ist ja nur ein bedauerlicher Einzelfall - vermutlich einer von Hunderttausenden...

Ist ja nicht so, als ob man bei der deutschen Post mit beschaulicher Bearbeitung alleine wäre. PostNL scheint eine Sendung zur Windmühlenbesichtigung geschickt zu haben. Oder aber das Land wurde bereits von Russland eingenommen und die Sendung tourt jetzt durch die Tundra. Ein winziges Paket, das jetzt bereits drei Tage die Gastfreundschaft der Niederlande in Anspruch nehmen darf. Die Durchschnittsgeschwindigkeit beim Transport will ich da lieber nicht ausrechnen.

DHL dagegen hat eine dezentere Methode gefunden, Pakete nicht zuzustellen. Ja, Ihr Paket ist in Zustellung! Nur noch "etwas" mehr als 20 Zustellstopps - das ist dann DHL-Speak für "Ihr Paket kommt heute nicht, uns doch egal".


Traurig, aber wahr05.02.2026

Tja, das kommt eben davon, wenn die Regierung eine Gereontokratie darstellt. Da versteht man eben nicht, dass es häufig gar nicht anders geht, als in Asien zu bestellen. Das sind dann zwei bis drei Wochen Postlaufzeit, wenn das Paket nicht abhanden kommt. Die Erfahrung dabei zeigt, dass etwa zwei Drittel der Laufzeit für den Transport innerhalb der EU benötigt werden. Und abhandengekommene Pakete - laut Tracking passiert auch das nur innerhalb der EU. Aber zurück zum Thema. Warum also in Asien bestellen? Weil das häufig der schnellste und nicht selten auch der einzige Weg ist, an benötigte Teile zu kommen. Gut, manches könnte man theoretisch auch hierzulande bestellen. Entweder zu Mondpreisen, die das Vielfache (ja, durchaus auch das Zehnfache) des Preises, der in Asien aufgerufen wird, betragen, oder aber mit klitzekleinen Wartezeiten von mindestens drei Monaten - der Händler dankt dann für das großzügige und zinslose Vorkassedarlehen. Dazu kommen dann noch marginale Versandkosten, die nicht selten höher als der Warenwert sind. Andere Teile, die man aus Asien klaglos geliefert bekommt, kann man hier selbstverständlich auch erhalten - natürlich nur für Gewerbetreibende und Freiberufler, kann doch nicht sein, dass hochkomplexe Raketentechnik wie selbstschneidende Schrauben in private Hände gerät.

Aber das ist Opa Merz ja egal. Dampfmaschinen, nun ja, Gaskraftwerke sind doch nichts anderes, die gab es auch schon, als Opa Merz jung war, das kennt er, das will er. Und wenn es geht, noch einen Opel Admiral in der Ausführung mit größtmöglichem Hubraum. Moderne Technik, das ist für Opa Merz doch unverständliches Teufelszeug. Das darf dann keiner haben.

Da muss er zur Verhinderung des Übels zu drastischen Maßnahmen greifen. Die lieben Großaktionäre leiden doch so, seit dem der russische Kaviar tabu ist. Da muss das schwerreiche Wahlvolk doch eine Mondpreisabgabe für Bestellungen in Asien entrichten, damit kann man dann den Kaviarverlust der notleidenden Großaktionäre ausgleichen. Merke: Geht es den Influencern gut, fühlt Opa Merz sich so richtig wohl. Die Bevölkerung interessiert ja frühestens ein halbes Jahr vor der nächsten Wahl. Und bis dahin werden Opa Merz schon wieder einige Lügen einfallen, mit denen er dann das Volk beglückt.

Und sein geldverschwendender Bänker ist da natürlich dabei. Mit Geld, das nicht einem gehört, um sich werfen - da hat man ja eine Ausbildung gemacht, um das perfekt zu können. Ahnung braucht es dafür keine. Dafür viele Masken...


Neue Welt03.02.2026

Früher hörte man in den Innenstädten immer wieder "Haste mal 'nen Euro?". Das hat sich geändert. Heute hört man "Haste mal 'n Byte?".


KI-getriebene Gierflation03.02.2026

Was, die Preise für die 4GB Raspberry Pi bzw. Compute Module Varianten steigen um 15$? Das geht doch nicht. Viel zu preiswert. Da muss man in Deutschland doch gleich nochmal einen Bestellverarbeitungs-RAM-Nutzungs-Gebührenanteil aufschlagen. Mindestens 25%, das muss schon sein. Was Opa Merz mit der Kaviarbeschaffungsabgabe für notleidende Großaktionäre kann, dann kann doch der gemeine Händler schon längst.

Ich warte nur auf den Moment, auf den alle Tageszeitungen so hoffen. Dann ließt die Bevölkerung nämlich im Printmedium, das als einziges noch erschwinglich ist, wie sich eine ständig wachsende Anzahl an KI-Bots online unterhält - Rechner für Online-Zugänge sind dann ja wegen minimaler und leichter Preiserhöhungen für das gemeine Volk schon seit langem nicht mehr bezahlbar. Und das alles natürlich bei Kerzenschein, da die Strompreise für Nicht-KI-Betreiber doch den KI-Verbrauch subventionieren müssen - notleidende KIs, das geht doch nicht.


So ist das eben bei DHL28.01.2026

Jaja, bei DHL ist es eben immer zu heiß, kalt, feucht, trocken, es gibt zu viel Arbeit, zu wenig Arbeit und überhaupt: warum erwartet der Kunde denn eigentlich einen Pakettransport? Der soll doch einfach nur sein Geld da lassen!


Hahaha...25.01.2026

Soso, Deutschland will bei Cyberangriffen laut Dobrindt zukünftig zurückschlagen. Ob dem klar ist, das die Attacke dann ins Leere läuft, weil der anvisierte Server kein Fax zum Empfang des Angriffs hat?


Kamera-Drama25.01.2026

Stellt sich erst einmal die Frage: Wozu so 'ne Kamera? Da habe ich einen probaten Anwendungsfall. Hunde und insbesondere Welpen. Wenn man sofort reagiert, wenn ein Welpe Unfug treibt, lernt der schnell, dass Unfug sinnlos ist, weil das Zweibein das sowieso immer merkt, selbst wenn das Zweibein nicht in Sichtweite ist. Dies bedingt aber eine möglichst verzögerungsfreie Bildwiedergabe, weil der Welpe sonst lernt, dass er etwa "10 Hundeminuten" Unfug treiben kann, bis eine Reaktion kommt. Und genau hier beginnt das Leid.

Es gab einmal eine Zeit, da gab es verzögerungsarme CVBS Kameras. Keine hohe Auflösung, aber klein, mit WDR, 940nm IR fähig und bezahlbar. Diese ergänzt um einen ebenso verzögerungsarmen MJPEG Ethernet Server resultierte in einer Gesamtverzögerung kleiner 0.5 Sekunden. Und dann kam H.26x. Ja, alle Kameras brauchen unbedingt H.26x, damit man möglichst auf der Restauranttoilette die heimische Küche per Handy bewundern kann. MJPEG braucht doch niemand mehr. Was machen denn schon 5 bis 10 Sekunden Verzögerung - aber genau diese Zeit entspricht dann den 10 Hundeminuten...

Also alle kleinen und handlichen Kameras beim Händler belassen, da unbrauchbar. Zur Rettung beibt da nur noch ein Raspberry Pi als Kameraserver, dann klappt dass, wenn auch klobig, wieder mit  minimaler Verzögerung. Die Kameras werden dann unter Verwendung eines CSI-HDMI Adapters (Arducam B0091) mit einem HDMI Kabel anstelle des FFC an den Raspberry Pi angeschlossen - klar, zwischen Kamera und Adapter, als auch zwischen Adapter und Raspberry Pi bleibt jeweils ein kurzes Stück FFC erhalten.

Das nächste Problem ergibt sich aus dem Fakt, dass Welpen irgendwann beginnen, Unfug nur noch im Dunkeln zu treiben, weil das Zweibein das doch nicht sehen kann. Also muss die Kamera IR-fähig sein. Andererseits bringt es nichts, wenn die Kamera dann am Tag verwaschene Bilder mit Rotstich liefert. Es braucht also einen "motorisierten" IR-Cut. Hier wird das Angebot an Kameras dann schon dünn. Wenn dann auch noch der Wunsch besteht, nur 940nm IR Beleuchtung mit wenig Leistung einzusetzen - dies nicht zuletzt zur Schonung der eigenen Augen - wird es die Liste der brauchbaren Kameras extrem gering. Viele Kameras brauchen hier richtig IR-Leistung und liefern Bilder mit Blau- oder Pink-Tönung. Was allerdings gut funktioniert, ist die Sony STARVIS basierte Arducam B0424 (B0423 soll noch besser sein, aber das beste aufzufindende Angebot war Sonderbestellung mit drei Monaten Lieferzeit und der doppelte Preis der B0424, da passe ich). Mit einem Kleinleistungs-IR-Strahler (940nm, 48 LEDS, 3.6W Leistungsaufnahme) liefert diese Kamera selbst bei indirektem IR-Licht gute Bilder. Und das für weniger als 35€. Mehr Megapixel produzieren eben nicht unbedingt ein besseres Ergebnis. Und ja, ich habe einige Arducam-Varianten, als auch No-Name Kameramodule aus China getestet. Bei Arducam sollte man inbesondere um B0270 einen großen Bogen machen, genauso teuer, wie schlecht - wer verwaschene IR Bilder in Pink bis Magenta liebt, ist mit dieser Kamera gut aufgehoben.

Somit kann man wieder indirekte Welpenerzeihung machen. Ist zwar viel klobiger und braucht mehr Strom, ist aber auch die einzige heute noch verfügbare Lösung, wenn man von 3G SDI und ähnlichem absieht (nein, ich reiße keine Wände auf und verlege Koaxkabel für Pro-Kameras, noch zahle ich je Kamera vierstellige Beträge).

Wie man sieht, muss man zurück in die Steinzeit, weil die Industrie auf dem H.26x Hype reitet und Anwendungsfälle, bei denen es auf möglichst geringe Latenz und brauchbare IR Empfindlichkeit ankommt, geflissentlich ignoriert. Kann jemand den Produktmanagern erklären, dass es Anwendungsfälle gibt, bei denen nur ein möglichst Latenz-freies Live-Bild wichtig ist - ohne jede Aufzeichnung oder Betrachtung auf der Restauranttoilette?


DHL...22.01.2026

Tja, DHL sollte mal den Text "Ihr Paket wurde leider fehlgeleitet..." so korrigieren, dass er der Wahrheit entspricht. Mein Vorschlag wäre da: "Ihr Paket hatte einen sehr interessanten Inhalt. Deshalb haben wir Ihr Paket sogleich nach Diebeshausen weitergeleitet. Falls Sie die verbleibenden Reste interessieren - diese stellen wir Ihnen in Kürze zu."

So geht das bei DHL. Für diese extra Transporte nach Diebeshausen müssen dann aber umgehend die Preise erhöht werden...

Wenn so etwas der extrem seltene Einzelfall wäre, könnte man ja darüber hinwegsehen. Das passiert aber durchaus häufig und auch bei Paketen, für die es mehr als eine Person zum Transport braucht. Nein, in Asien findet der Klau nicht statt. Das passiert in der EU, also der Entwicklungsland-Union und insbesondere der BRD, also der Bananenrepublik Deutschland. Und hier dann typischerweise bei DHL, also der Diebes-Hilfs-Logistik.

Da muss Opa Merz doch gleich nochmal mehr Geld für notleidende Großaktionäre abgreifen, dann wird das mit dem Klau doch garantiert besser, oder?


Bitte, bitte, ja, unbedingt!06.01.2026

Medwedew droht mit der Entführung von Merz. Das soll er unbedingt machen. Und den geldverschwendenden Bänker aber unbedingt auch mitnehmen. Am besten dann zusätzlich noch gleich den Typ, von dem ich so angesödert bin, ebenfalls einsammeln. Die soll er dann behalten und in die russische Regierung integrieren. Das ist dann eine Garantie dafür, den Krieg gegen die Ukraine zu verlieren. Und wir hätten vielleicht eine Chance auf eine bessere Zukunft. So etwas nennt man Win Win! Ich hätte ja nicht geglaubt, dass der russischen Regierung doch einmal etwas sinnvolles einfällt...


DHL liefert mal wieder (nicht) ab04.12.2025

Wie lange braucht ein Paket, um mit DHL von Köln aus bis zum Empfänger transportiert zu werden? Nun, einige Tage länger, als UPS braucht, um ein Paket aus den USA zuzustellen. Bei derart großartigen Leistungen versteht es sich doch von selbst, dass DHL wohl demnächst wieder höhere Preise verlangen wird - man muss einfach die Preise hoch genug schrauben, damit möglichst wenig versendet wird, dann erledigen sich die Probleme doch wie von selbst...


WTF?!?24.11.2025

Oh, so the kernel developers worked over ten years on pincontrol. And the devicetree system is truly mature. Why in hell then there is NO WAY to create an overlay that sets a GPIO as OUTPUT and HIGH at boot time while being accessible as a normal GPIO pin lateron from userspace. No, a pin that needs to be active HIGH at boot time is not always a LED, nor does it need special kernel driver support, aka hog.

How in friggin' hell can kernel developers be so ignorant to prevent users to set a GPIO pin to output with initial HIGH state?!?


Why the Raspberry PI CM4 is really better than the CM520.11.2025

Theoretically the specs of the CM5 are good. But (and that's a big but): I am able to do fast I/O on the CM4 using the GPIO pins with nearly no CPU intervention using the SMI interface. That is, on a GPIO rising edge interrupt I just write to a single DMA register. That's all to get 384 bytes received and 384 bytes sent within 19us and without any further CPU intervention. And yes, this could be even faster if the other end would be able to handle this. Currently the safe maximum when communicating with PICO 2 systems at their regular clock speed of 150MHz or only slightly overclocked (up to 160MHz) for optimized peripheral timing is 17MT/s when receiving from the PICO 2 and 37.5MT/s when sending to the PICO 2. The major part of the difference is mainly caused by I/O pad delays of the PICO 2 that can not be circumvented.

The problem with the CM5 is the RP1 peripheral interface chip which hasn't got the SMI capability of the CM4. It does have, however, embedded ARM cores and PIO state machines. Unfortunately the former do run proprietary code and are not accessible. And even as the latter are made programmable, it seems that they need to write to the memory of the embedded ARM CPUs from where a DMA channel is available to the host. This channel is supposedly 128 bit wide but as far as public knowledge goes, badly designed. As far as public knowledge goes it is not capable of transferring more 10MB/s. The idea is that 75% of the DMA bandwidth is wasted as the RP1 end for the PIOs is only 32 bits wide. That may be true. Looking at the on chip DMA of the CM4 I do believe the RP1 DMA is either misconfigured or extremely badly designed. The CM4 on core DMA can interface with 32 bit on the SMI side and with 128 bit on the memory side, doing the conversion internally. If a similar design is used for the RP1 DMA it might eventually be faster than thought. But unfortunately there is no public documentation, nor any access due to the closed firmware. And even if it were, a two step transfer would be required, first from the RP1 PIO to the RP1 RAM and the from the RP1 RAM to the system RAM. This design simply means that the CM5 will never be able to do the fast I/O via SMI the CM4 is capable of.

For my part, I'm going to stack sufficient CM4 modules for personal use. Pair these with Waveshare CM4-DUAL-ETH-MINI boards and you have a dual GBit NIC system with one NIC being PTPv2 capable and a system that allows for near real time high volume I/O via GPIO pins using SMI and DMA. Connect four PICO 2 systems to the CM4 GPIO using the SMI function and the usage ideas keep coming. Think e.g. of a 256 channel (128 in+128 out) low cost audio interface (ADAT compatible) connected to a networked backend via the second NIC as a point to point connection. And the system nic is using PTPv2 to keep in time sync with the backend. Preliminary component testing shows that this is feasible...


WTF?!?09.11.2025

Kernel developers do not necessarily think about hardware usage, though they should. A pretty neat example is GPIO handling. We had the sysfs interface. Not brilliant but with a feature. Just open a sysfs file for reading and the read unblocks when an interrupt occurs. Overhead: One read syscall. Not to be now. We have the brilliant new GPIO interface based on /dev/gpiochipX. You have to guess, which device file is correct for the user IOs of your system. You have to guess, which of the advertised GPIOs are actually yours. And documentation is, well, sparse. Only references are to a libgpiod library which is neatly event based - try this when you get hit by an interrupt every 20us. So due to lacking documentation one has to find the libgpiod source and dissect it. All in all a big step sidewards, to say the least.


Raspberry Pi and fast I/O considerations04.11.2025

For some private "just for fun" project I'm trying to get a PICO 2 to process 32 audio channels in and 32 channels out. This is done in groups of 8 audio in or out channels using a TOSLINK interface. Well, yes, it shall be an ADAT compatible interface. This looks to be doable using the PIOs of the PICO 2 - currently it is in a working loopback stage without the TOSLINK adapters.

Before it makes really sense to go any further by acually using TOSLINK and talking to commercial devices, a major problem has to be solved. How to get the audio data stream to or from somewhere. Required is roughly a 5MB/s connection (in as well as out and, yes, thats bytes, not bits) to someplace. The built in SPI of the PICO 2 is out of the question - too slow. I do have, however, three state machines on a PIO available, as well as 24 free PIO instructions.

Now, I did try to use the Wiznet W6300 ethernet chip and send raw ethernet packets over a point to point link. They do sell a cheap development board with a PICO 2 and the W6300. The throughput is not a problem and as expected there's no packet loss, but there seem to be latency problems - I have to find out if this is due to my test setup or due to problems with the W6300. I will probably need to use a Teensy 4.1 as a barebone networking peer to check things out. Maybe this is still a possible way to go.

The next best idea was to use a sufficiently CPU powered system with usable I/Os - this would add a flexible audio processor to the audio interface (well, for sure not as fast as a signal processor but at a decent price point instead). The Raspberry Pi came to mind. Now, there's two flavours. Up to and including the 4B there's SMI. Though not really well documented there's an experiment that looks promising for my use case, as I do not need a continous data stream but regular data bursts. Oh, well, some sample code can be found on Github, too. Being "smart" I could use the 16 bit interface as 2x synchronous parallel 8 bit interfaces to connect to two PICO 2 instances, resulting in 64 audio in and 64 audio out channels. Cute. I'm going to test this.

For the Raspberry Pi 5 things actually look quite different. No more SMI. The RP1 I/O chip, however, has one PIO similar to the PICO (2) clocked at 200MHz and with doubled FIFO lengths, now somewhat accessible from user space. Sounds promising. In theory one could use this PIO to connect to 4 PICO 2 boards with a total of 40MB/s bandwidth. After looking closer this is not possible and probably will never be with the RP1 chip. In short, it looks like the PIO needs to write to/read from coprocessor SRAM and a DMA unit transfers data between the host memory and coprocessor SRAM. This DMA unit, however, is slow but is, to compensate for missing speed, 128 bit wide. The PIO FIFOs are, however, 32 bit wide which means 75% of the theoretical DMA throughput is wasted. And, to make things worse, you can stream only in non realtime fashion due to the intermediate buffer - small default DMA burst sizes making things actually more bad. Thus the Raspberry Pi 5 is actually I/O crippled when compared to the Pi 4B.

The only way I could see to get a Rasperry Pi 5 doing fast I/O in realtime fashion would be to reserve a core as a bare iron CPU running at constant full speed to handle the I/O and write to/read from a reserved "shared" memory - shared with the other cores that is. This, however, is again not possible as access latency via PCI to the RP1 chip GPIO is about 1us (see the "RIO" description in the RP1 specification linked below). And there are no plans to enable user code being run on one of the coprocessor cores which could help by collecting four 32 bit FIFOs in a 128 bit word which would fit the DMA width. Actually plans seem to be to never allow such a thing.

Anyway, if you are in need of fast realtime I/O, you should avoid the Raspberry Pi 5 or anything RP1 I/O chip based. Maybe a revised future version of this chip will change things, but for now this is just broken due to hardware design. And, well, yes, there's a QSPI interface that might help - but only one which simply is insufficient and probably suffers from PCI latency, too.

I do wonder what the Raspberry Pi Foundation's future plans are. The major feature of the Pi was always affordable fast I/O with sufficient CPU speed and only kernel but not hardware limited access to I/Os. The Pi 5 doesn't fit this. One doesn't need a fast and somewhat expensive board to slowly blink LEDs to the sound of a noisy cooling fan. The I/O pins should be usable as a fast and configurable interface to other hardware. If this isn't the case one can use as well any cheap x86 mini system. And maybe get a usable I/O interface spending big $$$ on a FPGA PCIe card. But that is not the target of this exercise.

My suggestion for a future "RP2" chip would be to add a completely user progammable PICO 2 core and to be able to switch any of the GPIOs over to the integrated PICO 2. The PICO 2 should have a well designed interface to the host system allowing for host configured but host and PICO 2 initiated fast DMA. The PICO2 should be able to cause host IRQs with a fast userspace interface. There should be a fast userspace interface to send interrupt(s) to the integrated PICO 2, too. A virtual embedded USB interface (a.k.a. some emulation thereof) would be fine for programming/resetting of the integrated PICO 2 as well as using the usual USB communication means. Sufficient isolation, no security problems, no clash with system firmware, as simple as that. Only then this chip would become interesting and might even result in standard PCIe cards using this chip for affordable fast add-on I/O to standard computers.

 


Höchstgeschwindigkeit04.11.2025

Wie lange dauert es, bis ein Paket aus Bulgarien in Deutschland eintrifft? Jedenfalls nicht so lange, wie ein Paket in einem DHL Zentrum auf Weitertransport wartet. Da braucht DHL doch gleich mehr Geld für gute Leistungen...